Auf den Spuren der Bourbaki Armee

Im März 1871 überschreitet die französische Bourbaki-Armee die schweizerische Grenze bei Les Verrières, wo sie entwaffnet wird und von der örtlichen Bevölkerung zusammen mit dem Roten Kreuz aufgenommen und aufgepäppelt wird.

Das Erlebnis berührte und beschäftige Bevölkerung und Künstler gleichermassen und bewog machne dazu, in den äussersten Zipfel der Schweiz zu reisen, um die chaotischen Umstände mit eigenen Augen zu sehen. Unter ihnen war auch der Schweizer Maler Edouard Castres, der das, was er dort sah, auf einem 112 Meter langen und 10 Meter hohen Panoramagemälde festhielt.

Dieses Panorama ist seit 1926 im extra dafür gebauten Rundbau in Luzern zu sehen und wurde diesen Sommer mit einem neugestalteten und sehr modernen Museum ergänzt.

Autor/in: Monique Rijks