Die Schwindelfiliale

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Willibald hat eine heisse Affäre in Genf, die er mit Hilfe seines kurligen Buchhalters Köbeli kaschiert. Als Willibald im Welschland plötzlich Besuch von Frau und Tochter erhält, droht das Techtelmechtel mit der schönen Josette aufzufliegen. Jetzt hilft nur noch lügen bis sich die Balken biegen.

Das Leben von Willibald Wanner (Paul Bühlmann) könnte schöner nicht sein. Reich, erfolgreich ist er und hat eine Familie, die ihn anbetet. Und wenn er den zweiten Frühling spürt, gibt's da ja noch immer eine Filiale in Genf, die seine sofortige Anwesenheit erfordert. Doch welche Überraschung: Besagte Filiale existiert gar nicht. Sie ist nur eine Erfindung, um Willibalds amourösen Abenteuer in der Westschweiz vor dem Misstrauen seiner Gattin Barbara (Stephanie Glaser) zu schützen. Und dieses Misstrauen wird geschürt, als eines Tages Post aus Genf eintrifft: Josette (Ines Torelli) wünscht sich nämlich eine neue Ausstattung.

Willibalds so treuer wie verschlagener Angestellter Justus Köbeli (Jörg Schneider) kann Frau Wanner noch glauben machen, dass Josette ein Frachter sei, der dringend eine neue Takelage benötige. Doch dann möchte Barbara der Sache selber auf den Grund gehen. Gemeinsam mit ihrer Tochter stattet sie Willibald einen unangekündigten Besuch ab. Mit Folgen: ein heilloses Tohuwabohu. Eine wichtige Rolle spielen darin noch Willibalds Schwiegersohn in spe, ein ganz ausgekochter Weinhändler und ein Spanier mit einem Koffer voller Schlangen.

Für die Inszenierung von «Die Schwindelfiliale» war Franz Matter verantwortlich, für die schweizerdeutsche Bearbeitung Inigo Gallo. Und die Bildregie führte Bruno Kaspar. Das Schweizer Fernsehen hat das Stück 1973 im Kronenhofsaal in Zürich aufgezeichnet.