5 Food-Tipps für den gesunden Alltag

Slow-Food-Gastronomin Laura Schälchli hat uns gezeigt, wie man gesund und doch günstig Essen kann.

Gesund und günstig essen? Das geht, meint Laura. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gesund und günstig essen? Das geht mit ein paar Tricks, meint Laura. Noëlle Guidon

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Die Reportage

Die Reportage

«Virus Voyage» hat die Zürcher Gastronomin Laura Schälchli begleitet. Die Reportage gibt's hier!

1. Die gesunde und günstige Beilage

HÜLSENFRÜCHTE. Laura Schälchli schwört darauf. Kirchererbsen zum Beispiel: schmecken wunderbar, sind gesund und können gut vorbereitet und aufbewahrt werden.

«Kirchererbsen-Salat»: Kichererbsen über Nacht einweichen, im Salzwasser kochen, bis sie weich sind. Sauce: Birnendicksaft oder Honig, Öl und Essig. Pimpen mit getrockneten Birnen, Baumnüssen und frischem Koriander.

kichererbsen

2. Die gepimpte Gemüse-Beilage

Ein Bund Karotten vom Markt ist günstig und ergibt weit mehr als «nur» Gemüse. Laura's Tipp: Karotten mit dem Grünzeugs kaufen und daraus Pesto machen.

«Pesto»: Grünkraut im Wasser blanchieren. Baumnüsse, Öl, Knoblauch, Salz und Pfeffer dazu geben und dann mit dem Mixer bearbeiten.

aufm tisch

3. Der günstige Salat

Aus einem Bund Radieschen vom Markt (ebenfalls mit Grünkraut) kannst du nebst den Radieschen einen grünen Salat zaubern.

Salat aus Radieschenbund: Grünkraut waschen, mit Öl und Essig servieren. Bei Bedarf: Geissen-Ricotta dazu geben.

radieschen

4. Innereien statt Steak

Fleisch kauft Laura direkt vom Produzenten und statt einem Steak nimmt sie lieber Innereien, denn: «Das ist günstig und gut». Ausserdem unterstützt es den Foodwaste-Gedanke. «Wenn wir ein Tier essen, sollten wir versuchen, alles zu essen».

Herz kochen: Öl in der Pfanne erhitzen, Pfanne muss ganz heiss sein. Herz auf jeder Seite 1-2 minuten anbraten, salzen und pfeffern. Das Fleisch in Alu wickeln und 10 Minuten ruhen lassen. In feine Streifen schneiden und servieren.

herz essen

5. Regional statt Quinoa

Grundsätzlich gilt für Laura: «Bewusst essen heisst für mich, möglichst direkt vom Produzenten einkaufen. Deshalb kaufe ich beispielsweise kein Quinoa. Das ist wegen der grossen Nachfrage mittlerweile auch in den Ursprungsländern viel zu teuer geworden».

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