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Festivalsommer Ach Pharrell, was war denn da los?

Pharrell Williams hatte am Donnerstag vor seinem Konzert am Openair Frauenfeld nicht sonderlich Lust auf Interviews. Und als er später auf der Bühne stand, schien ihm das auch nicht wirklich Spass zu machen. 4 Dinge, die wir über ihn gelernt haben.

Ein Föteli war dann doch in Ordnung: Pharrell Williams mit Florence Fischer und Pablo Vögtli.
Legende: Ein Föteli war dann doch in Ordnung: Pharrell Williams mit Florence Fischer und Pablo Vögtli. srf

1. Pharrell ist spirituell

Er zieht ein Gesicht, als wären ihm alle Tantiemengelder auf einmal flöten gegangen. Einsilbig zieht sich das Interview hin. Einen Überraschungsmoment gab's dann doch noch: «An der Schweiz mag ich am liebsten ihr Bewusstsein für Geschichte, vor allem für esoterische Geschichte.»

Das ganze Interview gibt's hier:

2. Pharrell hat Fotophobie

Fotos sind zwar in Ordnung, aber nur grad dann, wenn Herr Williams Lust darauf hat. Ein, zwei Mal zum falschen Zeitpunkt abgedrückt und er schaut dich so böse an, dass dir das Lachen gleich vergeht. Schliesslich haben wir's doch noch hingekriegt und obiges Bild kriegt Peacezeichen und Daumen hoch, abgesegnet und für gut befunden von Herrn Williams.

3. Pharrell singt ein bisschen

Ja, er produziert einen Hit nach dem anderen. Ja, das sind zu 99% Nummer 1 Hits. Ja, wir können sie alle mitsingen. Aber muss deshalb schon so viel Stimme ab Konserve kommen, dass er nur noch die einfachen Parts drüber singen muss? Beim Soundcheck war jedenfalls schon so viel Stimme dabei, dass wir uns in freudiger Erregung umgeschaut haben, ob Herr Williams schon da ist. War er nicht.

4. Pharrell geht nicht so ab, wie sein Publikum

Es war absolutes Scheisswetter, da sind wir uns alle einig. Aber nur weil Petrus kein Hip-Hop-Herz hat, muss Pharrell nicht dessen Attitüde übernehmen. Ein bisschen Freude an der eigenen Musik auf der Bühne zu zeigen, schadet nicht. Ihm nicht und dem Publikum erst recht nicht. Er ist nicht der grösste Entertainer. Das bisschen Hüftschwung war zwar okay, aber sein Publikum weiss definitiv besser, wie's geht:

3 Kommentare

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  • Kommentar von Robin Byland, Niedergösgen
    Hey zusammen! Versteh nicht ganz, was am Kommentar mit der "esoteric history" so merkwürdig war? Pharell meint wohl Rudolf Steiners Anthroposophie, welche ja schon grosse Wellen geschlagen hat und ein alternatives Denk- und Lebensmodell neben den "klassischen" Wissenschaften aufzeigt. Und bloss, weil diese Antwort vielleicht nicht gerade erwartet wurde, bloss weil Pharell nicht Schoggi, Pünktlichkeit oder die Alpen als Vorzüge der Schweiz genannt hat, muss man das ja nicht verurteilen, oder?
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  • Kommentar von pharrell, williamsburg
    Naja ich finde das Interview gar nicht mal so schlecht, die Fragen, die die Moderatorin stellt, sind auch nicht gerade sehr glücklich und hochstehend gewählt. Nächstes Mal etwas besser recherchieren und den Künstler etwas freundlicher und respektvoller behandeln..
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  • Kommentar von David Oesch, Goldiwil
    Lustig! Irgendwie sind beide total neben der Spur bei diesem Interview. Pharrell scheint müde, angepisst und lustlos zu sein und die Fragen der Journalistin verschlimmern alles noch. Naja, jeder kann mal einen schlechten Tag haben.
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