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Virus Voyage Gut Motzen hat seine Konsequenzen

Massimo Portmann (26) erregt öffentliches Aufsehen durch seine Motz-Videos. Wie der Name schon sagt, motzt Massimo dann über all jenes, das ihn nervt. Robin Rehmann hat Massimo zum Interview getroffen.

Der Luzerner Massimo Portmann wurde mit diesem Motz-Video, Link öffnet in einem neuen Fenster über Nacht bekannt, als in der Sendung Giacobbo/Müller ein Ausschnitt davon gespielt wurde. Mit seiner Sprache scheint er den Nerv bei vielen Menschen zu treffen, seine Videos sind bis heute gefragt. Trotzdem hat sich seit dem ersten Video, welches in die Öffentlichkeit geriet, einiges geändert.

Job weg wegen Videos?

Dem «Virus Voyage»-Fahrer, Robin Rehmann, erzählt Massimo Portmann (26) im Interview mehr über seinen Berufsweg. Seine ursprüngliche Tätigkeit ist die Arbeit auf dem Bau. Innerhalb dieses Betriebs wurde ihm gekündigt. Die Ressourcen seien knapp gewesen. «Die Kündigung hängt nicht mit meinen Videos zusammen. Auch einem Kollegen wurde zur selben Zeit gekündet.» Dennoch hatte der 26-Jährige für gewisse Zeit Mühe, einen neuen Job zu finden. Nicht zuletzt wegen seinen polarisierenden Videos.

Frust ablassen in Videoform

Die Videos, welche Portmann produziert, polarisieren stark. Dennoch sollen sie mit humorvollen Elementen nicht ganz ernst gemeint sein. Eines seiner Videos war beispielsweise folgendes: Im Wohnblock, in welchem Massimo lebt, gibt es zwei Frauen, die nach seinen Empfinden ein bisschen seltsam sind.

«Jeden Morgen stehen die zwei am Strassenrand und winken allen Autofahrern zu, sie sollen doch ein bisschen langsamer fahren. Das ist doch gesponnen! Und immer, wenn die zwei miteinander reden, stehen sie gefühlte 30 Meter voneinander entfernt. Und dann reden sie immer über Probleme, die keine sind.»
Autor: Massimo Portmann

Seine Motzvideos sind nicht mehr so locker wie früher

Durch die öffentliche Bekanntheit seiner Motz-Videos durfte sich Massimo Portmann bereits einige Beschwerden anhören. Oft wurde er in die rechtsradikale Ecke gestellt und Massimo wurde auch schon mit Klagen gedroht. Aufgrund solcher Beschuldigungen ist es auch klar, dass das inhaltliche Raster von Massimo Portmanns Videos heute etwas klarer definiert ist. So darf sich selbst ein Motzer nicht mehr alles erlauben.