Rollenspiel als Hobby

Alessandra Marthaler (21) verkleidet sich in ihrer Freizeit in Helden aus Filmen, Games oder Comics. Ihr kreatives Hobby nennt sich Cosplay und kommt aus Japan.

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«Virus Voyage: Leute machen Kleider» am 27. November 2014 um 18.30 Uhr auf SRF zwei.

Cosplay steht für «Costume play» und ist ein Trend, der in Japan schon längst Massen begeistert, in der Schweiz jedoch erst wenige Anhänger findet. Alessandra Marthaler ist eine davon. Seit ihrem 15. Lebensjahr ist die junge Zürcherin begeisterte und aktive Cosplayerin und verkleidet sich nach ihren liebsten Charakteren aus Mangas, Animes und der Gamewelt.

Prinzessin, Ninjakämpferin und Kater

Für «Virus Voyage» schlüpft die 21-Jährige aus Bassersdorf in die Rolle von Prinzessin Mononoke. Dies ist ein japanischer Film von Hayao Miyazaki. Das aufwändige Kostüm mit der fantasievollen Kopfbedeckung aus Fell und die einfach anmutenden Leinenkleider ergänzt Alessandra durch Accessoires - das Ziel: möglichst nah an das Original zu kommen.

Alessandra verbringt viel Zeit mit der Gestaltung und Herstellung ihrer Kostüme. So hat ihr Schrank noch viel mehr Outfits zu bieten als nur das der Prinzessin. Kurzerhand verwandelt sie «Virus Voyage»-Moderator Andi Rohrer in The Cat Silvio, Anic Lautenschlager wird zu Ninja Karin, einem Gamecharakter.

Cosplay-Trio

Nerds?

Cosplayer und Mangafans tauschen sich meist virtuell in der Onlinewelt aus. Aber richtige Treffen sind wichtig für die Szene. Dabei steht die Präsentation des Charakters im Vordergrund, die durch Fotoshootings festgehalten wird.