Sofia, die Stadt für Marktliebhaber

«Wächst, aber altert nicht», das steht übersetzt auf dem Wappen von Sofia. Die bulgarische Hauptstadt beherbergt jeden sechsten Einwohner Bulgariens und damit etwa 1,2 Millionen Menschen.

Markt in Sofia Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Markt in Sofia Früchte, Kleider, Gemüse, Möbel auf den Märkten Sofias findet man alles, was das Herz begehrt. wikimedia.com

Sofia ist bekannt für Märkte aller Art: Ob Floh- oder Gemüsemarkt, Kleider- oder Antiquitätenmarkt - schlendern, schauen und kaufen ist vorprogrammiert. Auf dem am Stadtrand gelegenen Schwarzmarkt verdienen sich mutige Bulgaren ihr Taschengeld mit illegalem Zigarettenverkauf.

Wem plötzlich der Magen knurrt, muss nicht Hunger leiden. Allerlei Gebäck – meist gefüllter Blätterteig – mariniertes Fleisch und viel Gemüse gibt es an jeder Strassenecke zu kaufen. Beim Essen kann dann auch gleich das Geschehen auf der Strasse beobachtet werden. Die Restaurants stuhlen bis zu 2cm an die Tramschienen heran – Strassenkaffees kriegen so eine ganz neue Bedeutung. Und wer dann den Kopf hebt, entdeckt in der Ferne das Witoscha-Gebirge. Im Sommer ideal für Wanderungen, im Winter bekannt als kleines Skigebiet und vom Strassenkaffee aus einfach schön anzusehen.

Der beliebteste Treffpunkt der Sofioter (ja, so nennt man die Leute aus Sofia) ist der Platz vor dem Nationaltheater «Ivan Vazov». Dort spielen Rentner Schach, andere kommen gerade von der Arbeit. Manchmal mischt sich auch noch ein Tourist darunter und will das Leben der Einheimischen sehen. Denn genauso wie die Stadt wächst, so wächst auch der Tourismus.