Lucerne Festival: Cello-Komet aus dem Aargau

Er ist erst 21 Jahre alt, hat aber bereits einige Erfahrung in den Konzertsälen der Welt gesammelt: Der Aargauer Cellist Christoph Croisé. «Ein Sensibilist auf seinem Instrument», so charakterisierte ein Kritiker den jungen Musiker; also einer, der sein Publikum mit seinem strömenden Cello-Klang...

und dem farben- und variantenreichen Spiel gefangenzunehmen weiss. Mit 7 Jahren hielt der in Niederlenz geborene Musiker zum ersten Mal ein Cello in seinen Händen, später haben ihn Grössen wie Steven Isserlis und David Geringas gefördert. Christoph Croisé ist bereits mehrfach in der Carnegie Hall in New York aufgetreten und gibt hier sein Debut in Luzern, zusammen mit der kasachischen Pianistin Oxana Shevchenko.

Sergej Prokofjew: Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur op. 119
Rodion Schtschedrin: Quadrille aus der Oper «Nicht nur die Liebe»
Claude Debussy: Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll
Frédéric Chopin: Introduction et Polonaise brillante op. 3
Sulkhan Tsintsadze: Sachidao
Niccolò Paganini: Variationen über ein Thema von Rossini

Christoph Croisé, Violoncello
Oxana Shevchenko, Klavier

Konzert vom 27. August 2015, Lukaskirche Luzern

Redaktion: Marianne Lehner