Lucerne Festival: Stockhausens Musikmetamorphosen

Der Klang von zwei Klavieren, elektronisch verfremdet und mit Schlagzeug-Effekten gewürzt: Karlheinz Stockhausens «Mantra» verblüfft mit seiner Klangwelt noch heute.

Portrait von Karlheinz Stockhausen
Bildlegende: Portrait von Karlheinz Stockhausen Imago/Kai Bienert

1970 entstand dieses Werk Stockhausens, das uns entführt in einen akustischen Schwebezustand: Wir geraten zwischen die in der Regel klar voneinander abgetrennten Welten, wie sie der traditionelle Klavierklang einerseits darstellt und die elektronische Musik anderseits. «Mantra» ist eine sinnliche Erfahrung, eine meditative Versenkung, gewonnen aus handfestem akustischen Material.

Karlheinz Stockhausen: Mantra für zwei Pianisten und ringmodulierte Klaviere

Pierre-Laurent Aimard, Klavier
Tamara Stefanovich, Klavier
Marco Stroppa, Klangregie

Konzert vom 1. September 2018, Kirchensaal MaiHof, Luzern

Das Konzert steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung:
- Als einstündige, kommentierte Sendung mit einem leicht gekürzten Konzert.
- Als ganzes Konzert, ohne Kommentar.

Redaktion: Florian Hauser