Lucerne Festival: Völkerverständigung

«Harmonie innerhalb persönlicher oder internationaler Beziehungen kann nur durch Zuhören entstehen. Jeder öffnet seine Ohren für die Standpunkte und Schilderungen des Anderen.»

Das ist das Credo Daniel Barenboims für sein West-Eastern Divan Orchestra, in dem Musikerinnen und Musiker aus Israel, Palästina und anderen arabischen Ländern ihre kreativen Energien bündeln. Jetzt erfasst der Horizont auch die Komponisten: Ein neues Werk des Jordaniers Saed Haddad steht neben einer Uraufführung der israelischen composer-in-residence Chaya Czernowin. Und beide werden den grossen Jubilaren des Jahres 2013 gegenübergestellt, Giuseppe Verdi und Richard Wagner (deren Anhänger sich einst erbittert bekämpft haben).


West-Eastern Divan Orchestra
Leitung: Daniel Barenboim

 

Giuseppe Verdi: Ouvertüre zu «Les Vêpres siciliennes»
Saed Haddad: Que la lumière soit (Uraufführung)
Giuseppe Verdi: Ouvertüre zu «La Traviata» und zu «La forza del destino»
Richard Wagner: Vorspiel zu «Parsifal»
Chaya Czernowin: At the Fringe of Our Gaze (Uraufführung)
Richard Wagner: Vorspiel zu «Die Meistersinger von Nümberg»  

 

Konzert vom 18. August KKL Luzern