Salzburger Festspiele: Salzburger Eigengewächse

Mozart-Tradition in Salzburg: Das Mozarteumorchester pflegt den schlanken Klang, auch mit traditionellem Instrumentarium.

Ein Mann dirigiert ein Orchester.
Bildlegende: Ivor Bolton, Dirigent des Mozarteumorchesters in Salzburg, wird bald das Sinfonieorchester Basel übernehmen. Keystone

«Prachtentfaltung durch Bescheidenheit»: So charakterisiert der Bratschist Herbert Lindsberger im Festival-Blog seinen Lieblingsort in Salzburg, die Kollegienkirche. Mit «bescheiden, aber prächtig» liesse sich auch sein eigenes Orchester umschreiben, das auf eine lange Mozart-Tradition zurückblickt geht es doch auf den Dommusikverein zurück, den Constanze Mozart und ihre beiden Söhne gegründet haben. In ihrem diesjährigen Salzburger Matinée-Konzert kommt ein breites Spektrum zum Zug: Serenade, Sinfonie und Oper. Und dass dieser vokale Auftritt auch brillant gerät, dafür sorgt einer der aktuellen Star-Countertenöre, der Amerikaner Bejun Mehta.

Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade für 12 Bläser und Kontrabass B-Dur KV 361 «Gran Partita»
Wolfgang Amadeus Mozart: Rezitativ und Arie (Rondo) «Ombra felice Io ti lascio, e questo addio» KV 255
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
sowie weitere Arien von Wolfgang Amadeus Mozart und Christoph Willibald Gluck

Mozarteumorchester Salzburg
Ivor Bolton, Leitung
Bejun Mehta, Countertenor

Konzert vom 9. August 2015, Mozarteum Salzburg

Redaktion: Valerio Benz