Schlosskonzerte Thun: Verbindliche Töne

Nicht das Zerrissene war Schuberts Welt, sondern das Disparate, das scheinbar Zufällige, das hier und da Erhaschte, ja aus der Luft Gegriffene.

Schubert ist in der Welt zwar nicht herumgekommen, doch hat er sich auf dem Notenpapier sehr frei in alle Richtungen bewegt ... Dass die Arbeit an den Klaviertrios einem intimen Bedürfnis entsprach, belegt ein aufschlussreiches Zitat: Dedicirt wird dieses Werk Niemanden ausser jenen, die Gefallen daran finden.
(Alain Claude Sulzer, Autor des Romans «Aus den Fugen»)

Auf die Schubert-Sicht der drei Interpreten alle wichtige Vertreter der historisch informierten Aufführungspraxis darf man gespannt sein. Vielleicht ist eine kleine Sensation zu erwarten.

Andreas Staier, Hammerklavier
Daniel Sepec, Violine
Roel Dieltiens, Violoncello

Franz Schubert: Klaviertrio Nr. 1 B-Dur D 898; Klaviertrio Nr. 2 Es-Dur D 929

Konzert vom 7. Juni Rittersaal Schloss Thun