Ein Reis gegen Blindheit

Ein gentechnisch veränderter Reis soll Vitaminmangel in armen Ländern ausgleichen. Es ist das Lebenswerk des Schweizer Forschers Ingo Potrykus.

Lebenswerk: Ingo Potrykus züchtete den «Goldene Reis».
Bildlegende: Lebenswerk: Ingo Potrykus züchtete den «Goldene Reis». SRF

Jedes Jahr erblinden um die 300‘000 Kinder in armen Ländern, weil sie an einem Vitamin-A-Mangel leiden. Der Pflanzenbiologe Ingo Potrykus hat an der ETH Zürich eine Reissorte entwickelt, die eine Vorstufe von Vitamin A produziert und damit den Mangel ausgleichen soll.

Dieser so genannte «Goldene Reis» ist auf den Philippinen in Feldversuchen angebaut worden, in ein bis zwei Jahren könnte er dort auf den Markt kommen. Christian Heuss hat mit Ingo Potrykus über sein Lebenswerk gesprochen.

(Erstausstrahlung: 7. Juli 2012)

Autor/in: Thomas Häusler, Redaktion: Christian Heuss