Äthiopien als Spitzenforschungsnation

  • Samstag, 12. Juni 2010, 12:40 Uhr
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    • Samstag, 12. Juni 2010, 12:40 Uhr, DRS 2
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Aus Äthiopien stammen viele der bedeutendsten Schädelknochen zur Menschheitsgeschichte, die in den letzten Jahren gefunden wurden. Diese archäologischen Funde sind kein Zufall.

Das Land und die internationale Forschungsgemeinschaft investieren ganz gezielt in den Aufbau einer exzellenten Forschungsinfrastruktur.

Weitere Themen:

Synthetische Drogen in der Partyszene auf dem Vormarsch.

Michael Grätzel gewinnt den Millennium Technologiepreis.

Beiträge

  • ETH-Professor für Öko-Idee ausgezeichnet

    Michael Grätzel, Professor an der ETH Lausanne hat den «Millennium Technologie Preis 2010» erhalten. Grätzel wurde ausgezeichnet für seine Idee, stromerzeugende Solarzellen nach dem Vorbild der Photosynthese aufzubauen.

    Diese Stromzellen können wie das grüne Blatt aus Sonnenlicht Strom erzeugen. Anstatt Chlorophyll verwendet die Grätzelzelle einfache organische Farbstoffe, die das Sonnenlicht einfangen können.

    Die Technologie verspricht eine viel billigere Stromproduktion als die heute gebräuchlichen Siliziumzellen.

    Wissenschaftsredaktor Patrik Tschudin hat die Preisverleihung in Helsinki mitverfolgt: Warum ging der weltweit hochstdotierte Technolgiepreis gerade jetzt an Michael Grätzel?

    Christian Heuss

  • Synthetische Drogen auf dem Vormarsch

    Exstasy und andere synthetische Drogen sind heute weiterverbreitet als Heroin oder Kokain. Und weil synthetische Drogen in immer neuen Formen auf den Markt kommen, hinkt die Prävention immer hinten nach.

    An einer Fachkonferenz in Zürich haben Experten die rasante Ausbreitung von synthetischen Drogen analysiert und einen möglichen Umgang damit diskutiert.

    Klaus Ammann

  • Forschung: Äthiopien investiert in Skelette

    Es war eine Sensation, als ein internationales Foscherteam letztes Jahr das älteste Frühmenschenskelett der Welt präsentierte. «Ardi» wurde in der äthiopischen Afar-Senke gefunden. Das war nur der letzte grosse Erfolg einer ganzen Reihe von Funden und kein Zufall.

    Denn in Äthiopien wird kräftig in exzellente Forschung investiert.

    Ein solch erfolgreiches Beispiel ist das so genannte Middle Awash Projekt, das den Frühmenschen Ardi entdeckt hat. Äthiopien läuft dank dieser Forschungsoffensive langsam aber sicher Kenia, Tansania oder Südafrika den Rang ab als Mekka für die Frühmenschenkunde.

    Michael Stang