Archäologie im Untertagebau

  • Samstag, 5. Juni 2010, 12:40 Uhr
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    • Samstag, 5. Juni 2010, 12:40 Uhr, DRS 2
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Beim Bau des Zürcher Opernhausparkings stiess man im letzten März auf bis zu 5200 Jahre alte Reste der Pfahlbauer, die einstmals am Ufer des Zürichsees siedelten. Seit Anfang Mai graben die Archäologen nun dort die Funde aus - und zwar im Untertagebau.

Das ist nötig, weil die Decke des Parkhauses bereits auf den Boden betoniert worden ist, die Ausgräber müssen sich unter dieser Decke vorarbeiten. Eine Reportage über eine ungewöhnliche Grabung.

Weitere Themen:

Wie weiter im Golf von Mexiko?

Das Neutrino-Labor Gran Sasso in Italien.

Beiträge

  • Ölpest - das bange Hoffen dauert an

    Ingenieure des BP-Konzerns haben einen Teilerfolg im Kampf gegen die Ölpest vor der US-Küste erzielt. In einem erneuten Anlauf ist es gelungen, einen Behälter über dem Leck in 1500 Meter Tiefe zu platzieren.

    Allerdings konnte lediglich ein kleiner Teil des auslaufenden Öls kontrolliert zu einem Schiff abgeleitet werden.

    Nach den Worten von BP könnte es Tage dauern, bis sich herausstellt, ob die Operation «Top Cat» (Kappe) die schlimmste Ölpest in der US-Geschichte zumindest eindämmen kann.

    Es war dies bereits der vierte Versuch von BP, die Ölkatastrophe in den Griff zu bekommen. Doch selbst wenn diesmal der Versuch erfolgreich sein sollte, wird das Leck im Boden noch immer nicht endgültig versiegen.

    Odette Frey

  • Die Spuren der Ur-Zürcher

    Unter dem Theaterplatz in Zürich soll ein Parkhaus entstehen. Doch die Überreste von Ur-Zürchern bringen die Terminplanung der Baufirma durcheinander. Auf dem Platz vor dem Opernhaus haben Menschen schon vor über 5000 Jahren gelebt, gebaut, Vieh gezüchtet und angesät.

    Seit Anfang Mai ist ein 40-köpfiges Team von Spezialisten und Helfern daran, die Reste dieser steinzeitlichen Pfahlbau-Siedlung auszugraben und auszuwerten.

    Die Grabung hat auch einen anderen unerwarteten Fund zutage gefördert: ein menschliches Skelett, das unter den 5000 Jahre alten Pfahlbau-Schichten in den See-Sedimenten lag. Wie alt es genau ist und wie es dort hingekommen ist, darüber rätseln die Forscher noch.

    Barbara Seiler

  • Neutrinos - geheimnisvoll und winzig

    Das Labor Gran Sasso in den italienischen Alpen vermeldet einen wichtigen Erfolg in der Erforschung der Neutrinos. Neutrinos gehören zu den geheimnisvollsten Elementar-Teilchen der Physik, denn sie lassen sich nur schwer mit Instrumenten nachweisen.

    In den Welterklärungen der Physiker spielen Neutrinos eine wichtige Rolle. Deshalb werden diese winzigen Teilchen intensiv erforscht.

    Ein wichtiges Zentrum dieser Forschung ist das grösste Astrophysik-Teilchenlabor der Welt, das italienische Laboratorio Nazionale Gran Sasso, das tief in den Fels der Alpen hineingebaut ist.

    Massimo Agostinis

Moderation: Odette Frey, Redaktion: Thomas Häusler