Blutspenden auch für Homosexuelle

  • Samstag, 19. Juni 2010, 12:40 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 19. Juni 2010, 12:40 Uhr, DRS 2
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    • Samstag, 19. Juni 2010, 14:36 Uhr, DRS 4 News
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Die Schweizer Behörden diskutieren derzeit eine Zulassung von homosexuellen Männern zur Blutspende. Diese Bevölkerungsgruppe ist seit den 1980er-Jahren von der Blutspende ausgeschlossen auf Grund erhöhtem HIV-Ansteckungsrisiko.

Weitere Themen:

Ölkatastrophe am Golf - Einschätzung der Lage mit dem Ölbohrexperten Andreas Macek.

Invasive Pflanzen - Bedrohung oder natürliche Veränderung.

Beiträge

  • Ölkatastrophe am Golf – kein Ende in Sicht

    Seit 60 Tagen sprudelt das lecke Bohrloch am Grund des Golfes von Mexiko - und ein schnelles Ende der Katastrophe ist nicht in Sicht. Bohringenieur Andreas Macek hat langjährige Erfahrung mit Tiefbohrungen an Land.

    Wie beurteilt er die bisherigen Bemühungen von BP, das Problem in den Griff zu bekommen?

    Patrik Tschudin

  • Blutspenden auch für Homosexuelle

    Die Schweizer Behörden diskutieren derzeit eine Zulassung von homosexuellen Männern zur Blutspende. Homosexuelle sind seit den achtziger Jahren von der Blutspende ausgeschlossen - wegen erhöhtem HIV-Ansteckungsrisiko.

    Seit Mitte Juni betreibt sein Blutspendedienst nicht nur die fixen Spendezentren, sondern tourt auch mit einem Blutmobil durch Dörfer und Städte. Denn erfahrungsgemäss sind im Hochsommer die Blutvorräte besonders knapp.

    Ausserdem nimmt die Spendebereitschaft in der Bevölkerung generell ab. Man überlegt sich deshalb, die strengen Normen, die für Blutspender zu lockern. Denn nicht alle dürfen spenden: Asthmatiker, Leute, die an starkem Heuschnupfen leiden, Reisende, die soeben aus einem Malariagebiet zurückgekehrt sind und eben auch Homosexuelle.

    Anita Vonmont

  • Invasive Pflanzen bedrohen einheimische Gewächse

    Japanischer Knöterich, kanadische Goldrute oder Riesenbärenklau - diese Pflanzen haben eines gemeinsam: Sie sind aus der Fremde in die Schweiz gekommen, und verdrängen einheimische Gewächse. Forscher der ETH Zürich untersuchen zur Zeit, wie in Zukunft invasive Pflanzen bekämpft werden können.

    Ein Ort, wo solche so genannten invasiven Pflanzen noch viel verbreiteter sind als bei uns, sind ozeanische Inseln. Dort lässt sich modellhaft studieren, was eine Pflanze zur invasiven Pflanze macht - und wie man sie am besten abwehrt.

    Die Forscher der ETH Zürich haben invasive Pflanzen von 30 Inselgruppen in allen Weltmeeren verglichen und sind dabei auf einen überraschenden Befund gestossen.

    Thomas Häusler