Das unseriöse Geschäft mit Stammzellen

  • Samstag, 21. März 2009, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 21. März 2009, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 21. März 2009, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 21. März 2009, 22:06 Uhr, DRS 4 News
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    • Montag, 23. März 2009, 0:06 Uhr, DRS 4 News
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Stammzellen wecken grosse Erwartungen, doch die Hoffnung ist grösser als das Wissen. Denn die Stammzell-Forschung steckt noch in den Anfängen. Das hindert dubiose Kliniken rund um den Globus nicht daran, fragwürdige Stammzell-Therapien anzubieten.

Diese sind im besten Fall wirkungslos, im schlimmsten Fall aber gefährlich und teuer dazu.

Weitere Themen:

Nanopartikel - die unbekannten Winzlinge

Männliche Hysterie - die unbekannte Seite einer Krankheit

Mehr im Internet: wissenschaft.drs.ch

Beiträge

  • Stammzellen: Die falschen Heilsversprechen

    Noch steckt die Stammzell-Forschung in den Kinderschuhen. Dennoch boomt das Geschäft mit den Zellen schon heute. Dubiose Kliniken schiessen weltweit wie Pilze aus dem Boden.

    Stammzellen stehen für den Jungbrunnen schlechthin. Aus ihnen sollen sich dereinst neue Organe für Kranke züchten lassen. Neue Nervenzellen für Menschen mit Alzheimer oder neue Herzmuskelzellen für Herzpatienten. Doch der Weg dahin ist noch weit.

    Wenig seriöse Kliniken versprechen verzweifelten Patienten schon heute Heilung von ihren Krankheiten.

    Odette Frey

  • Hysterie ist kein Frauen-Phänomen

    Hysterie gilt als Krankheit, unter der typischerweise nur Frauen leiden. Diese Vorstellung stimmt aber nicht. Auch Männer können hysterisch sein, wie eine neue Untersuchung zeigt.

    Hysterie war lange Zeit die Bezeichnung für eine ernsthafte psychische Störung, die im 19. Jahrhundert gar die Dimension einer Epidemie annahm - eine Störung auch, die zwar hauptsächlich an Frauen vergeben wurde, aber zu Unrecht.

    Das hat der US-amerikanische Medizinihistoriker Mark Micale entdeckt. Hysterie - so ergaben seine Recherchen - grassierte nämlich immer auch unter Männern.

    Thomas Häusler

  • Wirkung und Spätfolgen von Nanopartikeln

    Die SUVA - die Schweizer Unfallversicherung - hat diese Woche ein Messgerät vorgestellt, das Nanopartikel in der Umwelt messen kann. Ein erster Schritt zu neuen Erkenntnissen über diese kleinsten Teilchen, über deren Auswirkungen man kaum etwas weiss.

    Die SUVA hat aus der Vergangenheit gelernt: Mit der Verharmlosung der Asbest-Problematik, hatte sie ihr Image strapaziert. Zuerst verkannt, dann verharmlost wurde der Gefahr dieser krebserregenden Mini-Fasern zu lange zu wenig Gewicht beigemessen. Das soll mit den Nanopartikeln nicht passieren.

    Man weiss noch sehr wenig über die Wirkung und Spätfolgen von Nanopartikeln. Was ist denn dieses Wenige, was man schon weiss? Diese Frage an Wissenschaftsredaktor Patrik Tschudin.

    Katharina Bochsler