Debatte um die EU-Grossforschungsprojekte

  • Samstag, 21. Januar 2012, 12:40 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 21. Januar 2012, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 21. Januar 2012, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 21. Januar 2012, 20:33 Uhr, DRS 4 News
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Beiträge

  • HIV-Infizierte dank Medikamenten immer älter

    Durch die neuen Medikamente erreichen mittlerweile viele HIV-Infizierte ein Alter, das man bis vor Kurzem für unmöglich gehalten hätte. Heute ist bereits ein Drittel der Patienten über 50 Jahre alt - Tendenz zunehmend.

    Noch bis Mitte der 90er-Jahre war die Diagnose «AIDS» für viele ein Todesurteil. Heute lässt sich mit der Krankheit dank Medikamenten ein vergleichsweise normales Leben führen - zumindest in jenen Ländern, in denen man sich diese Medikamente leisten kann. 

    Viele Patienten älter als 50 Jahre alt

    «Mittlerweile ist durch Studien belegt, dass sich die Lebenserwartung von HIV-Patienten deutlich verbessert hat. Sie ist in etwa vergleichbar mit anderen chronischen Krankheiten wie Diabetes», sagt Barbara Hasse, Oberärztin an der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene des Universitätsspitals Zürich.

    Thomas Müller

  • Bienen betreiben ausgeklügelte Arbeitsteilung

    Das Züchten von Bienenvölkern hat eine lange Tradition und ist mit viel Erfahrungswissen verbunden. Die Natur und die Organisation von Bienenkolonien gibt den Forschern nach wie vor viele Rätsel auf.

    Das evolutionäre Patentrezept der Bienen ist die Spezialisierung. Alle Bienen durchlaufen zwar in ihrem Arbeitsleben verschiedene Stufen. Doch es gibt immer ein Talent, in dem sich die Biene besonders hervortut.

    Welches Talent das ist, das wird durch die Umgebungstemperatur bestimmt während der Entwicklungszeit der Larven. 

    Jetzt hat ein Schweizer Forscher aber erstmals eine Bienenart im Amazonas entdeckt, bei der die Wächterinnen des Bienenstocks von Anfang an diese Tätigkeit ausüben und durch ihre Grösse und Stärke besonders dafür geeignet sind.

    Katharina Bochsler

  • Debatte um die EU-Grossforschungsprojekte

    Seit gut einem Jahr herrscht Aufregung in der Schweizer Forschungsszene. Die Europäische Union hat zwei mal 1 Milliarde Euro ausgeschrieben, die in zwei Grossforschungsprojekte investiert werden sollen. Europa will damit ein Zeichen für seine Forschungs- und Innovationskraft setzen.

    Die Schweiz war in der Vorausscheidung äusserst erfolgreich. Drei der verblieben sechs Bewerber um die Euro-Milliarde sind Projekte der ETH Lausanne und der ETH Zürich.

    Nachdem sich erst alle gefreut haben über diesen Schweizer Erfolg, sind Bedenken wach geworden. Denn erstens müsste die Schweiz etwa die Hälfte dieser Milliarde selber finanzieren und zweitens wurden Zweifel laut, ob die vorgeschlagenen Projekte tatsächlich wissenschaftlich so einzigartig sind, dass sie eine Förderung in dieser Grössenordnung rechtfertigen können.

    Christian Heuss