Die Diktatur der Schönen

  • Samstag, 15. Januar 2011, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 15. Januar 2011, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 15. Januar 2011, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 16. Januar 2011, 0:06 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 16. Januar 2011, 3:33 Uhr, DRS 4 News
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    • Sonntag, 16. Januar 2011, 19:30 Uhr, DRS 2
    • Sonntag, 16. Januar 2011, 22:36 Uhr, DRS 4 News
    • Montag, 17. Januar 2011, 0:06 Uhr, DRS 4 News
    • Montag, 17. Januar 2011, 4:33 Uhr, DRS 4 News

Attraktive Tiere ziehen die menschliche Aufmerksamkeit auf sich - für die grosse Mehrheit aber, die Hässlichen und die Langweiligen, bleibt kaum etwas übrig: Sie werden weniger erforscht und weniger geschützt. Dabei erfüllen auch sie wichtige ökologische Funktionen.

Eine neue Tierschutzorganisation legt nun den Fokus auf vernachlässigte Arten.

Weitere Themen: Wie man Prüfungsangst bekämpft, und warum Wasser sparen zuhause wenig für die Umwelt bringt.

Beiträge

  • Wenn Niedlichkeit zum Überlebensfaktor wird

    Wie schaut ihr Lieblingstier aus? Mit höchster Wahrscheinlichkeit ist es gross, elegant, bunt oder hat ein schönes Fell. Denn hässliche und unscheinbare Tiere bekommen nicht viel Sympathie. Das hat negative Konsequenzen für den Umweltschutz.

    Welches Tier erhält mehr Spendengelder: Ein Feldhase mit Mümmelnase oder die warzige Geburtshelferkröte? Die wissenschaftlich korrekte Antwort lautet: Die Kröte bräuchte das Geld eher, denn sie ist stärker bedroht. Doch die meisten Spenderinnen und Spender entscheiden anders, wie Untersuchungen zeigen: Sympathieträger bekommen deutlich mehr Geld gespendet als hässliche Tiere.

    Thomas Häusler

  • Wasser spart man nicht am eigenen Hahnen

    Der Wasserverbrauch in den Schweizer Haushalten ist in den letzten Jahren stetig zurück gegangen. Eine aktuelle Studie des WWF zeigt jetzt aber, dass der Grossteil des Wassers gar nicht direkt am heimischen Wasserhahn verbraucht wird.

    6000 Liter Wasser verbraucht jede Person in der Schweiz täglich. Das meiste davon ist indirekt verbrauchtes Wasser, das zur Erzeugung von landwirtschaftlichen oder industriellen Produkten benötigt wird. Eine Kaffeetasse bestehend aus zwei «direkten» Deziliter Wasser beinhaltet zum Beispiel etwa 140 Liter «indirektes» Wasser. Beim Kaffee ist das nicht weiter schlimm, da er aus humiden, niederschlagsreichen Gebieten stammt.

    Daniel Theis

  • Ein einfacher Trick gegen Prüfungsangst

    Schlafstörungen, Appetitverlust oder Denkblockaden vor Prüfungen sind keine Seltenheit - Prüfungsangst ist weit verbreitet. Eine neue Studie zeigt, wie sie sich mit einem erstaunlich einfachen Trick in den Griff kriegen lässt.

    Das Problem mit der Prüfungsangst ist nicht nur die Angst selber, sondern eben auch, dass sie einen daran hindert, gute Leistungen zu erbringen. Zu viel Kapazität des Kurzzeitgedächtnises wird von den Emotionen und negativen Gedanken besetzt.

    Negative Gedanken zu Papier bringen

    Eine neue Studie aus den USA, die eben im Fachmagazin «Science» veröffentlicht wurde, bringt nun neue Erkenntnisse. Mit einem erstaunlich einfachen Trick kann man seiner Angst im allerletzten Augenblick Herr werden: Man nimmt sich vor der Prüfung zehn Minuten Zeit und schreibt seine negativen Gedanken hinsichtlich der bevorstehenden Prüfung auf. «Je ängstlicher die Studierden sind, desto schlechter werden sie dann auch bei Prüfungen abschneiden. Dieser Zusammenhang ist verschwunden, wenn die Studierenden ihre negativen Gedanken zuvor aufgeschrieben haben», sagt Gerardo Ramirez, Doktorand an der University of Chicago.

    Pascal Biber