Die wolkige Forschung am Cern

  • Samstag, 27. August 2011, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 27. August 2011, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 27. August 2011, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 27. August 2011, 20:33 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 28. August 2011, 0:06 Uhr, DRS 4 News
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    • Sonntag, 28. August 2011, 19:30 Uhr, DRS 2
    • Sonntag, 28. August 2011, 22:36 Uhr, DRS 4 News

Beiträge

  • Die wolkige Forschung am Cern

    Wie entstehen Wolken? Diese Frage beschäftigt ein internationales Team von Atmosphärenchemikern, Physikern und Ingenieuren am Cern im Genf. Um die Frage zu klären, bauten sie eine Wolkenkammer von unerreichter Qualität.

    Damit sich Wolken bilden braucht es Feuchtigkeit, also Wasser. Aber es braucht auch feinste Staubpartikel, so genannte Aerosole. An diesen Aerosolen lagern sich die Wassertröpfchen an, kondensieren. Ist das geschehen, dann können daraus ganze Wolkengebilde wachsen.

    Ungeklärt ist aber, wie eigentlich diese Aerosole in der Atmosphäre entstehen. Hier hilft den Cern-Forschern die Wolkenkammer. Darin können sie studieren, welche chemischen Prozesse ablaufen, insbesondere auch welche Rolle die Strahlung aus dem Weltraum spielt.

    Christian Heuss

  • Bakterien als Waffe gegen das Dengue-Fieber

    In den Tropen und Subtropen ist das Dengue-Fieber eine grosse Bürde: Dort befällt die Viruserkrankung jährlich 50 - 100 Millionen Menschen. Etwa 10'000 Infizierte sterben an Komplikationen. Eine Impfung oder spezifische Medikamente gibt es nicht - dafür vielleicht eine andere Lösung.

    Australische Forscher haben einen neuen Ansatz gefunden, mit dem sie dem Dengue-Fieber zu Leibe rücken wollen. «Wolbachia» heisst ihre Waffe. Es ist ein Bakterium, das nicht den Virus selbst bekämpft, sondern Mücken befällt, die das Dengue-Fieber übertragen.

    Thomas Häusler

  • Forscher lernen Diplomatie

    Krankheiten, Klimawandel oder Umweltkatastrophen. Sie alle respektieren keine Landesgrenzen. Globale Probleme brauchen auch globale, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, basierende Lösungen. Die «Wissenschaftsdiplomatie» soll dabei helfen, bestehende Probleme zu überwinden.

    Wissenschaftsdiplomatie ist eine Art wissenschaftliche Aussenpolitik. Sie soll dazu beitragen, dass Forschende über ideologische Gräben hinweg miteinander reden.

    Die New Yorker Akademie der Wissenschaften hat vor kurzem einen Workshop durchgeführt zum Thema «Science Diplomacy».

    Madeleine Amberger