Erfolgreich «crowdsourcen»: das MIT machts vor

  • Samstag, 29. Oktober 2011, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 29. Oktober 2011, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 29. Oktober 2011, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 29. Oktober 2011, 20:33 Uhr, DRS 4 News
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    • Sonntag, 30. Oktober 2011, 19:30 Uhr, DRS 2
    • Sonntag, 30. Oktober 2011, 22:36 Uhr, DRS 4 News

Beiträge

  • Erfolgreich «crowdsourcen»: das MIT machts vor

    Von «crowdsourcing» spricht man, wenn sich eine grosse Anzahl Menschen einer bestimmten Problemlösung widmet. Das Internet ist dafür äusserst hilfreich. Das machte sich auch ein Team des renommierten Massachusetts Institute of Technology MIT zu Nutze.

    Die Knacknuss beim «crowdsourcing»: Wie informiert und mobilisiert man in kurzer Zeit eine möglichst grosse Anzahl Leute, die sich für etwas einsetzen sollten. Ob Twitter, Facebook, SMS oder Email - es braucht Mittel, dass sich eine Informationen wie ein Lauffeuer ausbreiten können.

    Jagd nach dem roten Ballon

    Um darüber zu lernen, wie man Leute am besten mobilisieren kann, hat das amerikanische Militär 2009 den Wettbewerb «Roter Ballon» ausgeschrieben: Am einem bestimmten Tag wurden zehn gut sichtbare, fixierte rote Wetterballone quer über die Vereinigten Staaten ausgesetzt.

    Christian Heuss

  • «Open Science» - Forschen im Schaufenster

    «Open Science» heisst die Bewegung in Forschungskreisen, die sich einer radikalen Offenheit verschrieben hat. Sie gewährt der Öffentlichkeit bereits während des Arbeitsprozesses kontinuierlich Einblick in den Fortgang der Arbeiten.

    Seinen Ursprung hat dieser Schritt zur Offenheit in einer vermeintlichen biologischen «Sensation».

    Diese Sensation verkündeten US-Forscher im vergangenen Dezember: Sie wollten eine Mikrobe gefunden haben, die nicht nur glücklich in der Umgebung von hochgiftigem Arsen leben kann, sondern diese Mikrobe soll das Gift gar als Baustein für das eigene Erbgut verwenden.

    Thomas Häusler

  • Wenn lebende und tote Materie kommunizieren

    Was passiert, wenn Hirnzellen auf Mikrochips wachsen - und die beiden sogar miteinander kommunizieren? Dieser Frage widmet sich das Departement für Biosysteme an der ETH in Basel.

    In jedem menschlichen Gehirn sitzen mehr Hirnzellen als Sterne in unserer Galaxie. Und jede dieser Hirnzellen ist in elektro-chemischem Kontakt mit etwa 10'000 anderen Hirnzellen. Die Komplexität dieses neuronalen Netzwerks ist enorm, aber die Grundlage wie Informationen im menschlichen oder Tiergehirn verarbeitet werden.

    Technologische Knacknuss

    Um über solche Netzwerke ganz grundsätzlich etwas zu lernen, versuchen Hirnforscher solche Netzwerke mit wenigen Nervenzellen in der Petrischale nachzubilden. Netzwerke von vielleicht einem duzend Nervenzellen. Die Forscher versuchen dann in Echtzeit die elektrische Aktivität in diesem kleinen, aber bereits sehr komplexen Netzwerk aufzeichnen. Eine technologische Knacknuss.

    Patrik Tschudin

Moderation: Christian Heuss, Redaktion: Patrik Tschudin