Klima-Anlagen als Klima-Killer

Draussen flirrende Hitze. Im Innern angenehm kühl. Auto-Klimaanlagen verschaffen dem Menschen Komfort, der Umwelt aber eine Menge Stress.

Die Kühlmittel in Auto-Klimaanlagen sind giftig und extrem klimaschädigend. Eine kostengünstige Alternative wäre zwar vorhanden, aber die Kältemittelindustrie sperrt sich erfolgreich dagegen.

Weitere Themen:

Fazit zum Umweltgipfel Rio+20.

Umstrittene Vogelgrippe-Studie veröffentlicht.

Beiträge

  • Auto-Klimaanlagen als Klima-Killer

    Das heute für Klimaanlagen gängige Kühlmittel 134a wäre eigentlich wegen seiner schädigenden Wirkung auf das Erdklima und die Atmosphäre seit Jahren verboten. Eine umweltfreundliche Ersatztechnologie stand eigentlich serienreif bereit, setzte sich jedoch nicht durch.

    Schuld ist die Kühlmittelindustrie: sie lobiierte erfolgreich und boxte ein neues etwas klimafreundliches Kühlmittel durch. Doch damit ist niemand so glücklich und so wird weiterhin das schädigende Kühlmittel eingesetzt.

    Gabriela Neuhaus

  • Nüchternes Fazit nach Umweltgipfel Rio+20

    Der Nachhaltigkeitsgipfel von Rio ist am Freitag zu Ende gegangen. Die Unzufriedenheit ist gross. Mut- und Visionslos seien die Politiker am Gipfel gewesen, der verabschiedete Text sei blutleer, lautet die Kritik.

    Während Minister und Politiker aller Länder im Rampenlicht stehen, arbeiteten im Hintergrund an dieser Konferenz über Nachhaltigkeit eine Heerschar von Diplomaten, aber vor allem auch zahlreiche Fachleute und Wissenschaftler.

    Auch in der Schweizer Delegation war ein Forscher dabei: Hans Hurni, der Direktor des Nationalen Forschungsschwerpunkts Nord-Süd an der Universität Bern. Thomas Häusler hat vor Ort in Rio mit Hans Hurni gesprochen.

    Thomas Häusler

  • H5N1: Gefährlich, ansteckend, aber kein Killervirus

    Das Vogelgrippevirus H5N1 ist vor allem für Tiere gefährlich. Niederländische Forscher zeigten jedoch, dass mit wenigen Veränderungen ein auch für Menschen gefährliches Virus entstehen kann, und schürte damit die Angst vor einem Missbrauch für terroristische Zwecke.

    Nun sind die Ergebnisse veröffentlicht und die Forscher geben Entwarnung.

    Bereits in den letzten Monaten ist ein heftiger Streit darüber entbrannt, ob und in welcher Form die Studie veröffentlicht werden darf. Politiker und auch einige Wissenschaftler hatten Angst, dass die Ergebnisse etwa von Terroristen missbraucht werden könnten. In der Presse war plötzlich von einem Supervirus die Rede, das die halbe Welt töten könnte.

    Marieke Degen

Moderation: Christian Heuss, Redaktion: Patrik Tschudin