Meeresforschung: Volkszählung unter Wasser

  • Samstag, 20. Februar 2010, 12:40 Uhr
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Gesucht, gefunden und gezählt - Meeresforscher aus 80 Nationen haben sich vor zehn Jahren zu einem Netzwerk zusammengetan, um die Artenvielfalt in den Weltmeeren zu ergründen. Jetzt veröffentlichen sie ihren ersten umfassenden Bericht, den «Census of Marine Life».

Weitere Themen:

Die komplexe Beziehungsdynamik zwischen Wald und CO2.

Schweizer Entwicklungshilfe bedroht ein indonesisches Naturparadies.

Mehr im Internet: wissenschaft.drs.ch

Beiträge

  • Tourismus bedroht Schlangen in Indonesien

    Wird auf der indonesischen Insel Flores mit Schweizer Steuergeldern ein faszinierendes Schlangenbiotop zerstört? Dies lässt ein Tourismus-Projekt der Entwicklungsorganisation Swisscontact befürchten.

    Swisscontact entwickelt im Auftrag des Staatssekretariates für Wirtschaft, dem SECO, auf Flores einen Tourismus, der vor allem der Basis zugute kommen soll. Neben der Ausbildung lokaler Kräfte zu Tourismusfachleuten fördert das SECO auch neue, bisher unbekannte Destinationen.

    Dazu gehört auch eine 170 Meter tiefe Höhle. Darin leben neben Abertausenden von Fledermäusen auch Netzpythons. Diese Riesenschlangenart, wissenschaftlicher Name Python reticulatus, gilt als längste der Welt.

    Peter Jaeggi

  • Volkszählung in den Weiten der Meere

    Die Weltmeere sind zu grossen Teilen noch immer unbekanntes Gebiet. Um diese Unterwasserlandschaften zu ergründen, startete vor zehn Jahren ein internationales Forschungsprogramm. Nun liegen erste Ergebnisse vor.

    Über 2000 Wissenschaftler aus 80 Ländern haben sich an diesem Projekt mit Namen «Census of Marine Life» beteiligt. Ziel des Forschungsprogramms war es, Karten zu zeichnen, Tiere zu fotografieren und Pflanzen zu beschrieben. Im Herbst wollen die Forscher ihre vollständigen Resultate veröffentlichen.

    Christian Heuss hatte am grossen Wissenschaftler-Kongress «Triple A S» in San Diego schon diese Woche Gelegenheit, mit «Census»-Forschern über ihre Entdeckungen zu sprechen.

    Christian Heuss

  • Klimawandel lässt Bäume spriessen

    Umweltwissenschaftler haben in Maryland den Bäumen beim Wachsen zugeschaut: In den Wäldern im Osten der USA haben die Bäume einen veritablen Wachstumsschub durchgemacht. Der Klimawandel lässt sie offensichtlich ins Kraut, berichten die Forscher in der Zeitschrift Pnas.

    Anita Vonmont

Redaktion: Katharina Bochsler