Neandertaler-Diäten in Frage gestellt

  • Samstag, 26. Februar 2011, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 26. Februar 2011, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 26. Februar 2011, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 27. Februar 2011, 0:06 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 27. Februar 2011, 3:33 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 27. Februar 2011, 6:03 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 27. Februar 2011, 11:33 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 27. Februar 2011, 19:30 Uhr, DRS 2
    • Sonntag, 27. Februar 2011, 22:36 Uhr, DRS 4 News

Beiträge

  • Das Lachen der Killerwale

    Der Orca - auch «Killerwal» genannt - hat ein ausgeklügeltes Kommunikationsrepertoire. Und jede Orca-Familie kommuniziert in einem eigenen Dialekt.

    Forscher sind nun aber auf einen Unterwasserruf gestossen, der offenbar von Orcas weltweit verstanden wird - womöglich so etwas wie ein universell verständliches Orca-Lachen. 

    Der Orca ist ein schwarzes Monstrum mit weissen Flanken. Bis zu neun Meter lang und sieben Tonnen schwer kann er werden. Vom  Schwert- oder «Killerwal», wie der Orca auch genannt wird, zeichnen die Medien ein zweideutiges Bild: Einerseits geistern Horror-Geschichten durch die Welt, von unbarmherzigen Killern, die Robben zur Strecke bringen und in Delphinarien über Dompteure herfallen.

    Frank Grotelüschen

  • Die Illusion des «dritten Arms»

    Was geschieht, wenn man dem Gehirn vorgaukelt, es habe einen dritten Arm? Diese merkwürdige Frage haben sich schwedische Forscher gestellt und Seltsames herausgefunden.

    Die Neurologen des Stockholmer Karolinska Institutes versahen über 150 Testpersonen mit einem künstlichen Gummiarm und tricksten dann deren Wahrnehmung davon durch bestimmte Berührungstechniken aus.

    Konflikt im Gehirn

    Wie der Hirnforscher Arvid Guterstam im Fachjournal «Plos One» vom Mittwoch angab, sahen die Versuchspersonen ihren eigenen rechten Arm und den ihm gleichenden Gummiarm vor sich auf einer Tischplatte liegen. Um das Gefühl zu erzeugen, dass auch die Prothese körperlich zu ihnen gehört, berührte ein Versuchsleiter Finger der rechten Hand und der Gummihand so simultan wie möglich an derselben Stelle mit je einer kleinen Bürste.

    Patrik Tschudin

  • Neandertaler-Diäten in Frage gestellt

    Essen wie unsere Vorfahren in der Steinzeit sei die gesündeste Diät, argumentieren viele Ratgeber. Denn an die Nahrung, die wir Jahrtausende lang in der Natur erjagt und gesammelt hätten sei unser Verdauungstrakt am besten angepasst.

    Eine neue Studie zeigt jedoch, dass diese Erklärung nicht ganz so stichhaltig ist, wie sie beim ersten Hinhören klingt.

    Man stelle sich die afrikanische Savanne vor hunderttausend Jahren vor: Unsere Vorfahren sind nur mit einem spitzen Stock oder Stein bewaffnet auf Nahrungssuche. Welches Nahrungsmittel würden sie wählen? Diese Frage solle man sich auch heute noch bei jedem Nahrungsmittel stellen, bevor man es esse. So rät zumindest Ray Audette in seinem Bestseller «Neanderdünn. Essen wie ein Höhlenmensch für einen schlanken, starken und gesunden Körper.»

    Pascal Biber