Neue Supercomputer für Schweizer Hochschulen

  • Samstag, 28. Mai 2011, 12:40 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 28. Mai 2011, 12:40 Uhr, DRS 2
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    • Samstag, 28. Mai 2011, 14:36 Uhr, DRS 4 News
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Beiträge

  • Neue Supercomputer für Schweizer Hochschulen

    Das Schweizerische Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (CSCS) will in der obersten Liga mitspielen: Eben hat es ein neues Gebäude errichtet, worin im nächsten Jahr ein absoluter Hochleistungscomputer untergebracht werden soll.

    Für die Zukunft sei dies unabdingbar, meint der Direktor des Zentrums. Die Rolle des CSCS sei es, im Bereich Supercomputing die Infrastruktur für die Schweizer Hochschulgemeinschaft zur Verfügung zu stellen.

    Geballte Ladung Rechenleistung

    Bereits jetzt stehen im Zentrum in Manno, nahe Lugano, ein halbes Dutzend Hochleistungscomputer der Sonderklasse. Vergangene Woche erst hat das Zentrum bekanntgegeben, man habe einen neuen Supercomputer bestellt: einen Cray XK6, dessen Produktion eben erst anläuft. Es ist weltweit die erste Bestellung eines solchen Rechners. Doch damit nicht genug.

    Patrik Tschudin

  • Vor 50 Jahren knackten Forscher den DNA-Code

    Sie zählt zu den kulturhistorischen Meilensteinen des 20. Jahrhunderts: Die Entschlüsselung des genetischen Codes. Vor 50 Jahren haben zwei Wissenschaftler diesen DNA-Code geknackt - und damit die Grundlage für die Gentechnologie geschaffen.

    Unsere Gene sind in einer höchst simplen Sprache geschrieben: Sie besteht aus vier Buchstaben: A, T, C, G - diese Buchstaben stehen für vier chemische Moleküle der DNA. Sie sind auf ihr wie Perlen auf einer Perlenkette aufgereiht. Heute weiss man, wie aus diesen einfachen Buchstaben komplexes Leben entstehen kann. 

    Das grundlegende Experiment dazu wurde vor 50 Jahren von einem Deutschen und einem Amerikaner durchgeführt: Heinrich Matthaei und Marshall Nirenberg. Sie fanden heraus, wie die simple Sprache der DNA in die viel komplexere Sprache der Eiweisse übersetzt wird. Eiweisse, die die Basis allen Lebens sind.

    Odette Frey

  • Wenn Roboter zu sexuellen Wesen werden

    Seit einiger Zeit versuchen Forscher, Roboter zu entwickeln, die selber lernen können. In einem neuen Ansatz soll bei Robotern sogar eine Art künstliche Evolution stattfinden - ganz nach dem Vorbild der Natur.

    Dazu wollen die Forscher ihre Roboter wie Nutztiere züchten, bis sie ein erwünschtes Verhalten zeigen. «Evolutionäre Robotik» nennt sich die Wissenschaft.

    Sie soll die Roboter dazu bringen, ihre Fähigkeiten durch eine Art «Roboter-Sex» an nächste Robotergenerationen weiterzugeben.

    Nils Michaelis

Moderation: Pascal Biber, Redaktion: Christian Heuss