Ökologisches Paradox in der Antarktis

  • Samstag, 24. April 2010, 12:40 Uhr
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Es war der Wissenschaft ein Rätsel: Wale und ihre Nahrung, der Krill, schienen auf seltsame Weise voeinander abhängig zu sein. Aber wie? Ein Meeresforscher will nun eine Erklärung dafür gefunden haben.

Weitere Themen:

Forscher zeigen, warum Glück und Einsamkeit ansteckend ist. 

Nicht nur Gene, auch Lehrer beeinflussen die Lesefähigkeit stark.

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Beiträge

  • Paradoxes Ökosystem von Walen und Krill

    Es war der Wissenschaft ein Rätsel: Wale und ihre Nahrung, der Krill, schienen auf seltsame Weise voneinander abhängig zu sein. Aber wie? Ein Meeresforscher will nun eine Erklärung dafür gefunden haben.

    Forscher haben folgendes beobachtet: Vor 100 Jahren frassen sich Tausende von Blauwalen in der Antarktis an unvorstellbar grossen Schwärmen von Krill satt. Keine 20 Jahre später waren fast alle Blauwale von den Walfängern getötet. Auch die riesigen Krillschwärme verschwanden fast ganz - und dies, obwohl ihre Fressfeinde ausgerottet wurden.

    Dieses Paradox konnte die Meeresforschung lange nicht erklären. Doch nun denkt ein Wissenschaftler, er sei dem Rätsel auf die Spur gekommen: Wale und Krill bildeten ein Ökosystem, sie waren voneinander abhängig. Darum verschwand der Krill, als die Wale weg waren.

    Thomas Häusler

  • Warum sich unsere Gefühle auf andere übertragen

    Ob wir glückliche oder einsame Bekannte haben, schlägt sich auf unser eigenes Empfinden nieder. Ein Forscherteam aus den USA hat diese «soziale Ansteckung» untersucht und die Ergebnisse in einem Buch veröffentlicht.

    Die Einsichten sind erstaunlich: Mit jemand glücklichem befreundet zu sein, erhöht die Wahrscheinlichkeit, selber glücklich zu sein um 9 Prozent. Und wenn jemand sich einsam fühlt, dann steigt das Risiko des Einsamkeitsempfindens für dessen nächste Kontakte um erstaunliche 52 Prozent.

    Mit solchen und ähnlichen Ergebnissen erregt ein US-Forscherteam seit einiger Zeit Aufsehen. Nun liegt ihr Buch «Connected!» über das Phänomen in deutscher Übersetzung vor.

    Madeleine Amberger

  • Lehrer beeinflussen, wie gut Kinder lesen

    Wie rasch und wie gut Kinder lesen lernen, das ist teilweise genetisch bedingt. Doch auch das soziale Umfeld beeinflusst die Lesekompetenz. Eine neue Studie zeigt nun, wie stark der Einfluss aufs Lesen von der Lehrperson abhängt.

    Den Foschern ist es gelungen, verschiedene Einflüsse auf die Lesekompetenz voneinander zu trennen. Dabei konnten sie insbesondere den Einfluss der Lehrperson mit harten Fakten belegen.

    Pascal Biber