Renaturierung und ihre Folgen

  • Samstag, 29. Januar 2011, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 29. Januar 2011, 12:40 Uhr, DRS 2
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    • Samstag, 29. Januar 2011, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 30. Januar 2011, 0:06 Uhr, DRS 4 News
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    • Sonntag, 30. Januar 2011, 22:36 Uhr, DRS 4 News

Zwischen Bern und Thun, bei Rubigen, entstand in den letzten 12 Monaten aus ehemaligem Ackerland eine Landschaft aus Feuchtwiesen, Wasserflächen und Kiesbanken. Der erste Jahreszeitenzyklus schliesst sich. Ein Augenschein.

Weitere Themen:

Der Yasuni-Park im Ecuadorianischen Amazonasgebiet ist bedrohter denn je.

Zwischenergebnisse der Freilandversuche mit gentechnisch verändertem Weizen in der Schweiz.

Beiträge

  • Vom Maisacker zum Feuchtgebiet

    Renaturierungen sind im Trend. Eingedohlte Bäche werden ans Tageslicht geholt, verbaute Flussufer erhalten ihre natürliche Struktur zurück. Natur lässt sich jedoch nicht einfach herstellen. Das zeigt das Renaturierungsprojekt «Hechtenloch».

    Aus einem ehemaligen Maisacker, einem Landwirtschaftsgebiet im Aaretal im Kanton Bern, soll wieder ein Feuchtgebiet werden. Früher gehörte das sogenannte «Hechtenloch» zum Schwemmland der Aare. Heute ist es von ihr abgeschnitten durch die Autobahn.

    Letzten Frühling haben Baumaschinen die landwirtschaftliche Vegetation und den Humus abgetragen und mehrere Mulden geschaffen, in welchen das Grundwasser Teiche gebildet hat. Ein erster Jahreszeiten-Zyklus ist nun verstrichen. Und die erste Bilanz ist durchaus positiv: Der Fussweg am Rand des Gebietes hat sich zu einem spannenden Vogel-Beobachtungsort entwickelt.

    Doris Rothen

  • Der Yasuni-Park ist bedrohter denn je

    Der Plan war spektakulär: Ecuador wollte darauf verzichten, das Ölvorkommen unter dem artenreichen Yasunì-Regenwald zu fördern, wenn das Land dafür von der Weltgemeinschaft entschädigt wird. Nun droht die Idee zu scheitern.

    Rund 3.5 Milliarden Dollar sollten willige Staaten Ecuador bezahlen, damit es das Öl unter dem Kerngebiet des Yasunì-Regenwalds im Boden lässt - und damit dieses einzigartige Naturjuwel und bewahrt. Immerhin findet man in Yasunì die grösste Biodiversität auf diesem Planeten. Doch die ungewöhnliche Sammelaktion verläuft so harzig, dass nun einer der intimsten Kenner des Yasunì-Waldes warnt, der aussergewöhnliche Deal könnte scheitern.

    Thomas Häusler

  • Erste Forschungsbilanz zum Schweizer Genmais

    Christian Heuss