Schweizer greifen nach EU-Forschungsmilliarde

  • Samstag, 7. Mai 2011, 12:40 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 7. Mai 2011, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 7. Mai 2011, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 7. Mai 2011, 20:33 Uhr, DRS 4 News
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    • Sonntag, 8. Mai 2011, 19:30 Uhr, DRS 2

Beiträge

  • Die schöne Mär vom Bioplastik

    Die Plastiktüte aus dem Einkaufsladen ist besonders sichtbarer und hässlicher Müll, wenn sie einfach fortgeworfen wird. Abhilfe versprechen da abbaubare Tüten, die sich mit der Zeit zersetzen.

    Satte 200 Millionen Franken kostet es die Schweizer Steuerzahler pro Jahr, den Müll wegzuräumen, den manche Leute einfach liegenlassen, statt ihn zu entsorgen. Das zeigt eine neue Studie des Bundesamtes für Umwelt.

    Angesichts solcher Zahlen und der Umweltverschmutzung durch Plastikmüll klingt es verlockend, wenn zunehmend Kunststofftüten und andere Verpackungen angeboten werden, die abbaubar sind.

    Thomas Häusler

  • Schweizer greifen nach EU-Forschungsmilliarde

    Die ETH Zürich und die ETH Lausanne sind zurzeit mit drei Projekten im Rennen um milliardenschwere Förderbeiträge der EU. Die EU wählt zwei gross angelegte Forschungsprojekte aus, die sie mit einer Milliarde Euro unterstützen möchte.

    Die drei Schweizer Projekte stehen zusammen mit drei anderen Projekten aus dem Ausland in der Endausscheidung. Bei einer Konferenz in Budapest werden die sechs Projekte vorgestellt, bevor über die EU-Fördergelder entschieden wird.

    Die Wissenschaftler, die sich für Gelder aus dem neuen EU-Technologie-Programm «Future Emerging Technologies» bewerben, wollen und sollen hoch hinaus. Die EU setzt mit diesem Programm gezielt auf heute noch utopische Forschungsideen.

    Katharina Bochsler

  • Auf den Kotspuren des Auerhahns

    Der Auerhahn ist der grösste Hühnervogel Europas. Er ist so gross wie eine Gans. Doch nur wenige Leute bekommen ihn je zu Gesicht. Denn die geschützten Auerhähne und -hühner sind selten und scheu.

    Experten gingen bisher von 1000 Exemplaren in der Schweiz aus. Doch eine ungewöhnliche Zählmethode, zeigt nun: Es gibt mehr dieser scheuen Waldbewohner als angenommen.

    Oft werden Vogelpopulationen gezählt, indem man ihrem Pfeifen lauscht und die verschiedenen Sänger zählt. Das ist beim stillen Auerhahn schwieriger.

    Der Ornithologe Pierre Mollet ersann deshalb eine andere Methode. Er sammelte Kot von Auerhähnen und bestimmte anhand einer Genanalyse, von wievielen Tieren der Kot stammte.

    Anita Vonmont