Seuchentod im Stall: das Schmallenberg-Virus

  • Samstag, 3. März 2012, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 3. März 2012, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 3. März 2012, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 3. März 2012, 20:33 Uhr, DRS 4 News
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    • Sonntag, 4. März 2012, 22:36 Uhr, DRS 4 News

Beiträge

  • Seuchentod im Stall: das Schmallenberg-Virus

    Seit ein paar Monaten treibt ein neuartiges Virus sein Unwesen in den Ställen der Nachbarländer: das Schmallenberg-Virus. Für ungeborene Rinder, Schafe und Ziegen ist es tödlich.

    Erste Fälle dieser mysteriösen Tierseuche sind im August 2011 auf deutschen Höfen aufgetaucht. Inzwischen ist klar: Es handelt sich um ein völlig neuen Erreger. Für Menschen ist dieses Schmallenberg-Virus zwar ungefährlich, und auch erwachsene Wiederkäuer überstehen eine Infektion meist unbeschadet.

    Durch Mücken übertragen

    Aber für ungeborene Rinder, Schafe und Ziegen kann die Infektion tödlich enden. Inzwischen sind hunderte Betriebe betroffen, neben Deutschland nun unter anderem auch in weiteren Nachbarländern der Schweiz.

    Marieke Degen

  • «Die Schweiz ist vorerst frei vom Virus»

    Christian Griot, Direktor des Instituts für Viruskrankheiten, bekommt fast jede Woche Meldungen von Schmallenberg-Verdachtsfällen. Zwar sei die Schweiz bisher frei vom Virus. Griot aber geht davon aus, dass das Virus bald die Schweiz erreicht.

    Für Tierhalter ist es wichtig, dass sie sich bei Verdachtsfällen mit dem Kantonstierarzt in Verbindung setzen. Einen Impfstoff gibt es derzeit nicht. Da Schmallenberg-Virus durch Mücken übertragen wird, könnten Tierhalter ihre Tiere durch Mückenschutz schützen. «Das ist nur schwer durchführbar» räumt Griot aber ein.

    Christian Heuss

  • Nur der Mensch ist fähig, die Welt zu erobern

    Der Mensch ist weder besonders kräftig, fruchtbar oder speziell widerstandsfähig. Und trotzdem haben wir uns aus evolutionärer Perspekte in Windeseile über die Erde ausgebreitet. Eine Studie zeigt nun, wo die Gründe dafür liegen.

    Auf der Suche nach dem Erfolgsrezept hinter dieser spezifisch menschlichen Anpassungsfähigkeit haben Wissenschaftler den Begriff der «kumulativen Kultur» geprägt. Nur der Mensch sei fähig, das Wissen seiner Vorfahren über Generationen hinweg zu erhalten und weiterzuentwickeln und dank dieses angehäuften Wissens die Welt zu erobern.

    Britische Wissenschaftler sind nun in Experimenten den Ursprüngen kumulativer Kultur auf die Schliche kommen. Ihre Studie stellen sie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift «Science» vor.

    Katharina Bochsler

Moderation: Christian Heuss, Redaktion: Thomas Häusler