Smarte Schutzengel und ihre Grenzen

  • Samstag, 21. April 2012, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 21. April 2012, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 21. April 2012, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 21. April 2012, 20:33 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 22. April 2012, 0:06 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 22. April 2012, 3:33 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 22. April 2012, 6:06 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 22. April 2012, 11:33 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 22. April 2012, 19:30 Uhr, DRS 2
    • Sonntag, 22. April 2012, 22:36 Uhr, DRS 4 News

Beiträge

  • Smarte Schutzengel und ihre Grenzen

    Einen persönlichen Schutzengel. Nichts mehr und nichts weniger versprechen die Initiatoren des Projekts im nächsten Beitrag. Die sogenannten «Guardian Angels» sollen in Zukunft über unsere Sicherheit wachen.

    Das Projekt «Guardian Angels» entsteht im Rahmen der EU-Flagship-Initiativen. Dabei geht es um eine finanzielle Förderung in der Höhe von einer Milliarde Franken verteilt über 10 Jahre. Führend beim Guardian-Angels-Projekt sind mit der ETH Zürich und der EPFL in Lausanne zwei Schweizer Hochschulen.

    Zusammen mit Partner aus 16 Ländern wollen die Schweizer Nano-Wissenschaftler jedem von uns in Zukunft einen Schutzengel zur Seite stellen. An der ETH Zürich haben die Forscher das Projekt zum ersten Mal Fragen einer breiten Öffentlichkeit gestellt.

    Andreas Brandt

  • «Urban Farming»: Biogärten für arme Megastädte

    «Urban Farming» ist eine neue Lifestyle-Bewegung, die das Gärtnern in unseren Städten fördern will. In armen Ländern hingegen kann «Urban Farming» überlebensnotwendig sein.

    In der wuchernden Millionenstadt Addis Abeba etwa entwickelt ein äthiopischer Wissenschaftler eine spezielle Form von Gartenbau für die Ärmsten der Armen.

    Odette Frey

  • Wie realitätsnah sind psychologische Experimente?

    Forschungsresultate aus der Psychologie haben nicht den besten Ruf. Die Rückschlüsse aus künstlichen Labor-Situationen auf psychische Phänomene im «richtigen» Leben werden oft angezweifelt. Oft zu Unrecht, wie eine neue Studie zeigt.

    Im allgemeinen taugen psychologische Experimente im Labor durchaus etwas. Vergleicht man sie mit Studien, die in lebensechteren Situationen gemacht wurden, mit sogenannten Feldexperimenten, dann unterscheiden sich die Resutate nicht stark voneinander, sagt Studienautor Greg Mitchell.

    Simulationen realer als erwartet

    Zum Beispiel stellte sich im Labor heraus, dass sich Laien in simulierten Bewerbungsgesprächen sehr leicht blenden lassen. Wie hübsch eine Bewerberin ist, wie besonnen und in welcher Stimmlage ein Bewerber spricht. Nun könnte man denken: Wenig erstaunlich, die Versuchspersonen waren ja nicht geschult. Doch in echten Bewerbungsgesprächen konnte man nachweisen: Auch Vorgesetzte und Personalprofis sind nicht davor gefeit, sich in fast demselben Aussmass blenden zu lassen.

    Pascal Biber