Umstrittener Transport von «Castor»-Behältern

  • Samstag, 5. März 2011, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 5. März 2011, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 5. März 2011, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 6. März 2011, 11:33 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 6. März 2011, 19:30 Uhr, DRS 2

Beiträge

  • Umstrittener Transport von «Castor»-Behältern

    Was in Deutschland regelmässig zu wüsten Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstrierenden führt, ging in der Schweiz ohne grosses Aufsehen über die Bühne: Der Transport von so genannten «Castor»-Behältern mit radioaktivem Material in ein Zwischenlager.

    Am Donnerstag, dem 3. März 2011, fuhr um die Mittagszeit eine Zugskomposition vom französischen La Hague kommend in die Schweiz: Zuerst quer durch Basel, dann ins aargauische Würenlingen in die Lagerhallen der Zwilag.

    Keine Information der Behörden

    Das transportierte Material stammt ursprünglich aus Schweizer AKWs. Im französischen La Hague wurden abgebrannte Brennstäbe so genannt «wiederaufbereitet». Den dabei anfallenden Abfall muss die Schweiz zurücknehmen.

    Patrik Tschudin

  • Fall Guttenberg wühlt Wissenschaftler auf

    Die Plagiatsvorwürfe rund um die Dissertation von Karl Theodor zu Guttenberg beschäftigen auch den Deutschen Wissenschaftsbetrieb: Selten war die Aufregung und der Druck seitens der Wissenschaftler so gross.

    Die Wissenschaftler zeigten sich empört darüber, dass akademisches Fehlverhalten so einfach möglich ist. Entsprechend würden sie sich in ihrer Arbeit nicht hinreichend gewürdigt fühlen, meint Margret Wintermantel, Präsidentin der deutschen Hoschulrektoren-Konferenz.

    Jörgen König fasst die Stimmen aus Deutschland zusammen.

    Jörgen König

  • Fisch und Gemüse von den Dächern

    «Global denken - lokal essen»: Dieses Motto ist nicht nur im Supermarkt anzutreffen, wo Lebensmittel vermehrt vom Bauern aus der Region stammen. Noch mehr Nähe zwischen Produzent und Konsument will eine junge Firma mit dem Namen «Urban Farmers» herstellen.

    Ein Forscher der Fachhochschule Wädenswil hat - zusammen mit zwei weiteren Partnern - das Projekt der «Stadtbauern» gegründet. Der Name des Unternehmens ist Programm: «D'Urban Farmers wänd i dä Stadt buure.»

    Sie wollen auf Flachdächern Mitten in der Stadt Gewächshäuser bauen. Gewächshäuser, in denen Gemüse und Fisch produziert werden. Die Produktion soll möglichst nachhaltig sein und eben «total lokal» - dort, wo die Konsumenten leben.

    Odette Frey

Redaktion: Patrik Tschudin