Verräterische Mitbringsel

  • Samstag, 9. Februar 2008, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 9. Februar 2008, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 9. Februar 2008, 15:33 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 9. Februar 2008, 18:30 Uhr, DRS 4 News
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    • Montag, 11. Februar 2008, 4:33 Uhr, DRS 4 News

Zeig mir, was an deinen Schuhen klebt - und ich sag dir, wo du warst. Bereits winzigste Erdkrumen können Verbrecher überführen und Unschuldige entlasten. Voraussetzung ist das Wissen darüber, wie der Boden genau zusammengesetzt ist.

Eine Lausanner Geologin will diesen chemischen Fingerabdruck der Erde für die detektivische Polizeiarbeit in der Schweiz nutzbar machen.

Weitere Themen:

  • Schweizer Erdbebenforscher in Japan
  • Albatrosse in Gefahr.

Beiträge

  • Verräterische Mitbringsel

    Fingerabdrücke, winzige Kleiderfetzen, DNA-Spuren - meist lässt ein Verbrecher am Tatort Spuren zurück. Manchmal nimmt er aber auch etwas mit - unwissentlich. Nämlich winzige Erdkrumen.

    Sie setzen sich im Profil seiner Schuhe fest, dringen in die Textur seiner Kleidung ein oder haften am Kotflügel seines Autos. Solche verräterischen Tatort-Spuren können einen Verdächtigen überführen.

    In Ländern wie den USA oder Grossbritannien wenigstens, wo die  Analyse von Erdspuren zum Einsatz kommt. Eine Geologin von der Uni Lausanne will nun auch Schweizer Verbrecher mit solchen Analysen dingfest machen.

    Odette Frey

  • Schweizer Erdbebenforscher in Japan

    Über den Tiefen des Nankai-Trogs vor der Ostküste Japans hat der junge ETH-Absolvent Michael Strasser die letzten sieben Wochen auf dem Forschungs-Schiff «Chikyu» verbracht. Die Chikyu gehört zum prestigeträchtigen Integrated Ocean Drilling Program (IODP).

    Dabei handelt es sich um eines der momentan grössten und teuersten erdwissenschaftlichen Projekte.

    Der 30-jährige Michael Strasser hat sich auf Sedimente spezialisiert. Aus den Bohrkernen, die die Chikyu aus dem Meeresboden gezogen hat, will der Nachwuchsforscher lesen, welche Ereignisse am Meeresboden einen Tsunami auslösen können. Die sogenannte Subduktionszone vor Japan ist für diese Spurensuche sehr geeignet, weil sich hier die schwere Erdplatte am Meeresboden unter die leichter eurasische Kontinentalplatte schiebt und immer wieder schwere Beben auslöst.

    Katharina Bochsler

  • Albatrosse in Gefahr

    Was wir Menschen in immer grösseren Mengen verspeisen, hat seinen Preis. Die Fischerei auf den Weltmeeren kostet auch unzähligen Tieren, die als so genannter Beifang ins Netz gehen, das Leben. Dass dabei auch Vögel Opfer unseres Fischkonsums werden, tönt zwar paradox, ist aber leider Realität.

    So verbeissen sich beispielsweise Albatrosse immer wieder an Fischködern der so genannten Langleinen-Fischerei. Von den 20 Albatrossarten der Erde sind mittlerweile sechs Arten bedroht - unter ihnen auch der Königsalbatross. Diesem qualvollen Massensterben wollen die Regierungen von Australien und Neuseeland nicht mehr länger zusehen.

    Andreas Stummer