Vom verlorenen Paradies im Ozean

  • Samstag, 13. Juni 2009, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 13. Juni 2009, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 13. Juni 2009, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 13. Juni 2009, 20:33 Uhr, DRS 4 News
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Die Meere sind nahezu leergefischt.

Was ist an marinem Naturreichtum verloren gegangen? Wie viele Fische, Wale und anderes Getier hat sich einst in den Ozeanen getummelt? Ein unkonventionelles Forschungsprojekt schätzt dies nun mithilfe von alten Logbüchern, mittelalterlichen Schriften und ausgegrabenen Fischknochen ab. Dabei sind Überraschungen garantiert.

Weitere Themen:

Wie Forscher die Ausbreitung der Schweinegrippe vorausberechnen.

Die umstrittene kanadische Robbenjagd.

Mehr im Internet: wissenschaft.drs.ch

Beiträge

  • Streit um kanadische Robbenjagd in Bern

    Kanadische Robbenprodukte sollen in die Schweiz importiert werden können, aber nur wenn sie aus einer staatlich bewilligten Jagd stammen. Das findet eine Kommission des Ständerats.

    Was nach Regulierung und Einschränkung tönt, öffnet nach Meinung von Tierschützern der grausamen Robbenjagd Tür und Tor. 

    Sigrid Lüber von der Tierschutzorganisation Ocean Care hat diese Woche in Bern in den Wandelhallen des Parlamentes intensiv lobbyiert für ihre Sichtweise. Sie kritisiert den vorliegenden Vorschlag aus dem Ständerat.

    Patrik Tschudin

  • Was früher in den Meeren schwamm

    Die Meere sind nahezu leergefischt, das ist eine traurige Wahrheit. Unklar war aber bisher, was an marinem Naturreichtum tatsächlich verloren gegangen ist. Dem sind Forscher jetzt nachgegangen und haben erstaunliches entdeckt.

    Sie haben alte Schiffs-Logbücher ausgegraben, mittelalterliche Schriften entziffert und in jahrhundertealten Küchenabfällen gewühlt.

    Jetzt kann man ein immer genaueres Bild zeichnen von der Fischerei in vergangenen Zeiten und davon, wie sie die Meere beeinflusst hat.

    Thomas Häusler

  • Die Pandemie am Computer

    Diese Woche hat die WHO, die Weltgesundheitsorganisation, die Schweinegrippe offiziell zur Pandemie erklärt. Jetzt stellt sich die Frage nach Massnahmen. Simulationen an Computern sollen hier helfen, die richtigen Entscheide zu treffen.

    Die Schweinegrippe hat sich innerhalb weniger Wochen in vielen Teilen der Welt verbreitet und dürfte ihren Höhepunkt wohl im Herbst und im Winter erreichen. Zwar gilt die Gefährlichkeit des Virus als moderat. Trotzdem sorgen sich Regierungen und Gesundheitsorganisationen weltweit, wie und wann sich die Schweinegrippe in ihrem Land verbreiten wird.

    Je nach Verbreitungsmuster und Verbreitungsgeschwindigkeit sind nämlich unterschiedliche Vorsichtsmassnahmen nötig bzw. wirksam. Daher ist zur Zeit eine Berufsgattung sehr gefragt - jene Frauen und Männer, die in die Zukunft blicken können, nicht mittels Trance und Kristallkugel, sondern mit Denke und Computer.

    Katharina Bochsler