Wie man eine Ölkatastrophe übt

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  • Wie man eine Ölkatastrophe übt

    Exxon Valdez, Prestige oder Erika sind Schiffsnamen, die traurige Berühmtheit erlangt haben. Denn sie sind mit folgenschweren Tankerkatastrophen verbunden, bei denen Unmengen Öl die Meere und Küsten verseuchten.

    Um besser auf solche Havarien vorbereitet zu sein, veranstalten die Rettungsbehörden regelmässige Übungen.

    Eine der grössten Ölpest-Übungen aller Zeiten fand kürzlich auf der Ostsee vor Helsinki statt: An Balex Delta, so der Name des Manövers, beteiligten sich rund 30 Spezialschiffe und mehr als 500 Experten.

    Das Szenario: Zwei Schiffe kollidieren auf offenem Meer zwischen Helsinki und Tallinn. Der Wind und die Strömung treiben einen Teppich aus 15000 Tonnen Erdöl in Richtung finnische Hauptstadt. Getestet wird sowohl das Zusammenspiel der Einsatzkräfte wie die technische Ausrüstung.

    Frank Grotelüschen

  • Gentech-Skepsis schadet der Forschung

    Das Nationale Forschungsprogramm 59 hat seinen Schlussbericht zur Gentechnik vorgestellt. Das Fazit: Gentech-Pflanzen haben keine besonderen Risiken, bringen aber auch nicht viel Nutzen. Wie geht es jetzt weiter mit der Forschung?

    Wenig Schaden, wenig Nutzen - man könnte daraus schliessen, dass die Schweiz mit dem Moratorium für den kommerziellen Anbau von Gentech-Pflanzen nichts verpasst hat. Doch das Moratorium hat trotzdem negative Folgen, sagen viele Forscher: Die Wissenschaft werde in Mitleidenschaft gezogen.

    Im Interview erklärt Christian Hardtke, Direktor des Departements für Molekularbiologie an der Universität Lausanne, warum das Moratorium die Forschung schwer trifft - obwohl sie ja vom Moratorium explizit ausgenommen ist.

    Odette Frey

  • Hirnforschung auf dem Prüfstand

    Die Hirnforschung hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Mit bildgebenden Verfahren wie der Magnetresonanztomographie kann man heute auf den Millimeter genau bestimmen, welche Hirnareale bei welcher geistigen Tätigkeit aktiv sind.

    So werden Gefühle, das Gedächtnis oder das Selbstbewusstsein im Gehirn dingfest gemacht und feinsäuberlich kartiert. Doch manchmal bringen Patienten mit verletzten Gehirnen die Theorien der Forscher arg durcheinander, wie eine neue Studie im Fachblatt PLOS ONE zeigt.

    Pascal Biber

Moderation: Katharina Bochsler, Redaktion: Pascal Biber