Zum Inhalt springen

Charts DJs sind die grossen Stars

Alan Walker, Lost Frequencies und DJ Bobo. Gleich drei DJs und Produzenten schaffen es diese Woche in die Top 10 der «Zambo-Charts». Ein DJ mit einem Mischpult ist heute genauso Popstar wie eine Band mit Instrumenten. Früher war das anders.

Alwan Walker
Legende: Alan Walker ist DJ und Popstar. Promo

DJ ist eine Abkürzung vom englischen Wort «Diskjockey», das heisst auf deutsch «Plattenaufleger». Die ersten DJs waren Radiomoderatoren und keine Popstars. Sie spielten die Musik mit einem Plattenspieler am Radio, sie «legten Schallplatten auf». Heute kommt die Musik, die du am Radio hörst vom Computer.

Plattenspieler
Legende: Plattenspieler standen früher in jedem Radiostudio pixabay.com

Später wurde das «Scratchen» erfunden. Beim «Scratchen» (das heisst auf deutsch "kratzen") dreht der DJ die Schallplatte mit seiner Hand vor und zurück. Das klingt dann etwa so:

Dieses«Scratchen» wurde dann in Lieder eingebaut. So erfand der DJ neue Musik ganz ohne Instrumente. Der Star war aber nicht der DJ, sondern der Rapper oder die Rapperin, die den Text zur Musik lieferten. Die DJs waren zu der Zeit noch keine grossen Popstars, sondern versteckten sich meistens hinter ihren Plattenspielern.

In den 1990er Jahren fingen DJs an, ihre eigene Musik zu machen und damit bekannt zu werden. Der berühmteste DJ in der Schweiz ist DJ Bobo, der seit vielen Jahren Musik macht und auch diese Woche in den «Zambo-Charts» mit dabei ist.

Heute arbeiten DJs immer weniger mit Schallplatten. Ihre Lieder produzieren sie vor allem am Computer oder am Laptop. Die DJs holen sich dann noch eine Sängerin oder einen Sänger an Bord und fertig ist der Hit. Mit etwas Glück und deiner Hilfe schaffe er es dann vielleicht sogar in die «Zambo-Charts».

Hier kannst du einen Song für die «Zambo-Charts» vorschlagen.

Die aktuellen «Zambo-Charts» hörst du jeden Freitag ab 19 Uhr auf Radio SRF 1.