Insekten auf deinem Speiseplan

«Hilfe, da steckt eine Made in meiner Aprikose!» Ein Insekt im Essen verdirbt dir total den Appetit. Aber weisst du was? Du isst viel mehr Insekten, als du denkst.

Da hat sich wohl eine Made in die saftige Aprikose hineingefressen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Da hat sich jemand in die saftige Aprikose hineingefressen. SRF Zambo

«  Ich finde es überhaupt nicht eklig, Insekten zu essen. Sie schmecken eigentlich nach gar nichts. »

Christine Hartmann
Ernährungsforscherin

Geschmacksneutral sind die Krabbeltierchen also und kommen gerade deswegen wahrscheinlich auch in deinem Speiseplan recht häufig vor. Du isst sie zum Beispiel aus Versehen mit, wenn dein Gemüse nicht perfekt gewaschen ist. So hat «Zambo»-Mitglied Baraigla letztens einen Blog darüber geschrieben, wie sie um ein Haar eine Schnecke gegessen hätte.

Insekten, wohin das Auge reicht

Die kleinen Tierchen verstecken sich aber auch in vielen anderen Lebensmitteln. Dort werden sie oft unfreiwillig mitverarbeitet.

Besonders komisch ist aber auch diese Tatsache, dass dir auch beim Schlafen manchmal Insekten in den Mund fliegen und du diese hinunterschluckst.

Insekten geben den M&M's ihre Farbe

Manchmal werden aber ganz absichtlich in gewissen Lebensmitteln Insekten verarbeitet. Die roten M&M's zum Beispiel sind rot, weil sie mit einem Blattlaussaft gefärbt werden.

Du findest das wahrscheinlich etwas eklig. Aber eigentlich sagt diese Tatsache schon alles: Die roten M&Ms schmecken ja überhaupt nicht anders als die andern.

Erstaunlich ist trotzdem die Menge. Die Forscherin Christine Hartmann meint, dass du pro Jahr zwischen einem halben und einem Kilo Insekten isst! Gefährlich ist das nicht, sondern für uns einfach ziemlich ungewohnt.