Der Weisse Tod von Reckingen

50 Jahre Bächitallawine: Die Lawine von Reckingen ist das opferreichste Lawinenunglück der Schweiz im 20. Jahrhundert. 30 Menschen kommen um. Einige Wenige überleben. In der Zeitblende sprechen wir mit einem Mann, der verschüttet wurde und überlebte. 

Armee und Dorfbewohner suchen nach Überlebenden
Bildlegende: Die Bächitallawine von Reckingen Keystone

Fünf Minuten nach 5 Uhr am 24. Februar 1970 bleibt im Walliser Bergdorf Reckingen im Goms die Zeit stehen. Die Bächitallawine ist zu Tal gedonnert und bringt Tod und Verwüstung ins Dorf. 50 Jahre später erzählt Eugen Walpen wie er mitgerissen und gerettet wurde. Gezeichnet für sein Leben.

Wie ist es heute? Ist das Dorf immer noch geprägt von der Katastrophe? Sind die Einwohner des Bergdorfes geschützt?

Der Naturgefahren-Experte Norbert Carlen sagt: «Eine absolute Sicherheit gibt es nicht.» Und der Gemeindepräsident Gerhard Kiechler stellt fest, die Folgen der Lawine bemerke er im Dorf immer noch. 

Autor/in: Anneliese Tenisch, Redaktion: Anneliese Tenisch