Die «Weltchronik» – ein Hoffnungszeichen während des Weltkriegs

Während des Zweiten Weltkriegs sendeten die Radios in den Kriegsländern vor allem Propaganda. Dagegen blieb das Schweizer Radio neutral. Die Sendung «Weltchronik» war in Europa beliebt als «Stimme der Freiheit». Jetzt feiert die Sendung von Radio Beromünster ihr 80-Jahre-Jubiläum.

Der Historiker von Salis in seinem Büro.
Bildlegende: Keystone

Im Krieg spielte das Radio eine zentrale Rolle: um die eigene Bevölkerung zu informieren, aber auch um den Gegner zu beeinflussen. Alle Länder nutzten das Radio als Propagandainstrument. Umso mehr fiel die «Weltchronik» aus dem Rahmen, mit ihrer nüchternen, neutralen Berichterstattung. Verantwortlich für die Sendung war der Historiker Jean Rudolf von Salis.
Zum 80-Jahre-Jubiläum blicken wir in der «Zeitblende» zurück auf die «Weltchronik» und auf ihre Rolle während den Kriegsjahren – mit dem emeritierten Geschichtsprofessor Hans-Ulrich Jost von der Universität Lausanne.

Autor/in: Rafael von Matt