IKRK-Delegierte im Einsatz (Folge 6)

  • Freitag, 9. Mai 2014, 21:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 9. Mai 2014, 21:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 10. Mai 2014, 5:45 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 11. Mai 2014, 14:10 Uhr, SRF 1

In der Demokratischen Republik Kongo setzen sich IKRK-Mitarbeiterin Alice Masika und ihre Kollegin für Jugendliche ein, die noch vor kurzem mit Kalaschnikows durch die Wälder zogen.

Mit einer Ausbildung und Jobs wollen sie verhindern, dass diese wieder zur Waffe greifen. Zuhause in Goma tut Alice alles, damit ihre eigenen Kinder in Sicherheit und Geborgenheit aufwachsen – und das mitten im Kriegsgebiet.

IKRK-Delegierter Abraham Doblado hilft in Kolumbien einer verzweifelten indigenen Dorfgemeinschaft. Diese wurde von einer bewaffnete Gruppe vertrieben und hat alles verloren. Tatkräftig organisiert der Genfer eine Verteilaktion um das grösste Leid zu lindern. Allerdings melden sich bei ihm leise Zweifel über die Nachhaltigkeit einer solchen Aktion.

Najmuddin, der Direktor des Orthopädie Zentrums in Kabul, ist trotz seiner langjährigen Berufserfahrung erschüttert vom Schicksal eines Patienten. Seit einem Unfall ist dieser gelähmt und kann nichts mehr zum Unterhalt seiner Familie beitragen. Mit seinen Kindern lebt er in prekären Verhältnissen und benötigt dringend Pflege, aber kein Spital nimmt den mittellosen Patienten auf.

Stéphanie Eller, die junge Delegierte aus Lausanne, kehrt für eine Woche aus Tel Aviv in die Schweiz zurück. Sie hat einen Termin für ein Debriefing im IKRK-Hauptquartier in Genf. Es geht um ihre nächste Mission. Trotz dem Unbehagen ihrer Familie will Stéphanie unbedingt in ein aktuelles Kriegsgebiet.

Der passionierte Sportler Peter Maurer läuft am Gedenk-Marathon für Henry Dunant, den Gründervater des Internationalen Komitee vom Roten Kreuz mit. Dabei mischt sich der IKRK-Präsident unters Volk und nimmt sich Zeit für einen Jungen, der unbedingt mehr über die Situation in Nord-Korea wissen will. Im Abschiedsinterview gibt er seiner Überzeugung Ausdruck, dass jeder Krieg einmal zu Ende ist.