Tschad: mit Internetsperren Regimekritiker mundtot machen

16 Monate keine Emails checken, keine Googelsuche, kein Zugriff auf Facebook oder WhatsApp. Abgenabelt von der Welt. Was für uns undenkbar scheint, erleben die Menschen im Tschad immer wieder.

Tschads Präsident Idriss Debay im Militäranzug an einer Besprechung.
Bildlegende: Kritiker sollen keine Stimme haben, auch nicht im Internet: Langzeitherrscher Idriss Deby Keystone

Gerade wieder hat der Tschad eine solche Internetsperre erlebt - 16 Monate lang. Vor gut einem Monat wurde sie wieder aufgehoben.

Der autoritär regierende Präsident Idriss Deby rechtfertigt solche Internetsperren mit nationaler Sicherheit und Stabilität im Tschad.

Doch, was bedeutet das für die Menschen und das Leben im Tschad - monatelang offline zu sein?

Darüber sprechen wir mit David Singer, dem Afrika-Korrespondenten der Neuen Zürcher Zeitung.

Autor/in: Marlen Oehler, Redaktion: Marlen Oehler