Baldegger Schwestern geben syrischen Flüchtlingen Zuflucht

Die Ordensfrauen im Luzernischen Baldegg haben zwei Flüchtlingsfamilien aus Syrien aufgenommen. Die syrischen Kurden sind Muslime. Dies irritiert die katholischen Schwestern in keinster Weise. Für ihr Flüchtlings-Engagement ernten sie Wohlwollen und nehmen Proteste in Kauf.

Die Idee, Asylsuchende aufzunehmen, hatten mehrere Schwestern gleichzeitig. Zwei Familien aus Syrien mit sieben und fünf Kindern leben seit Anfang Jahr im Gästehaus des Klosters. Die Erfahrungen sind positiv. In Amden im Kanton St. Gallen hingegen regt sich Widerstand. Dort vermieten die Schwestern ihr Kurhaus dem Kanton ab Anfang 2016 für eine Asylunterkunft.

Im Weiteren:

  • Viele Jahre war Beat Dietschy Geschäftsführer des reformierten Hilfswerks «Brot für alle». Nun geht der Philosoph und Theologe in Pension. Er blickt zurück, macht sich aber auch weiterhin Gedanken über Armut und Ausbeutung.

  • Glocken der Heimat der ev.-ref. Kirche in Elm GL

Redaktion: Antonia Moser