Ein Mahnmal für Schweizer Holocaust-Opfer?

Über 200 Schweizerinnen und Schweizer starben in den Konzentrationslagern des NS Regimes im zweiten Weltkrieg. Nun gibt es Forderungen nach einem Schweizer Mahnmal. Doch wem soll es genau gedenken?

Schweizer Jüdinnen, Kommunisten, Andersdenkende. Sie alle wurden Opfer des NS Regimes. Doch eine nationale Gedenkstätte gibt es in der Schweiz noch nicht. Verschiedene Organisationen tun sich nun zusammen, um dies zu ändern. Doch sie sind sich nicht einig, ob das Mahnmal «nur» den Schweizer Opfern in Nazi-Deutschland gelten soll oder der Shoah generell. Auch die Thematisierung der Schweizer Flüchtlingspolitik im zweiten Weltkrieg ist umstritten.

Autorin: Nicole Freudiger

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Kann das "Gebet am Donnerstag" die römische Weltkirche verändern?

Seit einem Jahr beten jeden Donnerstag Frauen und Männer dafür, dass sich die römisch-katholische Kirche verändert. Sie wünschen sich Gleichberechtigung und weniger Machtmissbrauch. Die Gebetsinitiative haben die Benediktinerinnen im Kloster Fahr gestartet. Unterdessen beten Menschen an rund 70 Orten in der Schweiz, in Deutschland und Luxemburg. Ein Jahr ist nun vergangen und wir fragen nach: Was hat das «Gebet am Donnerstag» gebracht?

Autorin: Léa Burger/ Kathrin Ueltschi

Glocken der Heimat: evangelisch-reformierte Kirche von Münchenbuchsee BE

Redaktion: Nicole Freudiger