Mit Stoffresten gegen die Arbeitslosigkeit in Syrien: Heartmade

Die Syrerin Leyla Antaki hat mit «Heartmade» ein Projekt geschaffen, das syrischen Frauen beim Wiederaufbau nach dem Krieg helfen soll. Aus Stoffresten schneidern zehn Frauen neue Kleider, die in Aleppo in einer Boutique verkauft werden – Unterstützung erhalten sie dabei auch aus der Schweiz.

«Heartmade» liefere nicht nur Einkommen, sondern auch die Möglichkeit, Erlebtes zu verarbeiten, sagt Leyla Antaki. Im Atelier haben die Frauen die Möglichkeit, Gemeinschaft zu erleben, fühlen sich weniger allein – und können gleichzeitig ihre Familien unterstützen. Arbeit ist rar im kriegsgebeutelten Syrien, viele Familien haben auch den Haupternährer verloren, ja, der Alltag ist nicht wie zuvor. Frauen seien in dieser Situation des Wiederaufbaus ein wichtiger Pfeiler, sagt Leyla Antaki. Ihnen Arbeit zu geben, können dem ganzen Land helfen, einen Weg aus der Hoffnungslosigkeit zu finden.
Autorin: Deborah Sutter

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Redaktion: Nicole Freudiger