Ostkirche auf Abschottungskurs?

Die Eiszeit zwischen Ost und West hat auch die Kirchen erfasst: Die russisch-orthodoxe Kirche bricht ihre Beziehungen zu immer mehr Kirchen im Westen ab. Stein des Anstosses ist meist der Umgang mit Homosexualität.

Gerade vor kurzem hat die russisch-orthodoxe Kirche ihre Beziehungen zu den protestantischen Kirchen in Frankreich und zu den presbyterianischen Kirchen in Schottland aufgelöst weil diese die Segnung homosexueller Partnerschaften zulassen will. Man könne keine Beziehungen mit Kirchen unterhalten, die «zutiefst gegen die Normen der christlichen Moral» verstossen, meldete das Moskauer Patriarchat. Es ist nicht das erste Mal, dass die russisch-orthodoxe Kirche zu Schwesterkirchen im Westen auf Distanz geht. Was steckt dahinter?

Im Weiteren:

  • Auch in diesem Sommer sind Studierende aus Bern nach Israel aufgebrochen, um dort zu graben. Die angehenden Theologinnen und Theologen scheuen keinen Schweiss und Dreck, um die ersten Kirchen im Heiligen Land auszugraben oder noch tiefer in die Zeit König Davids vorzudringen.

  • Glocken der Heimat der christkatholischen Kirche in Trimbach SO

Redaktion: Antonia Moser