Wo lernen Schweizer Imame ihr Handwerk?

Rund 130 Imame gibt es in der Schweiz. Ausgebildet werden sie alle im Ausland. Wo und wie zeigt eine neue Studie.

Sie sind Spezialisten für den Islam. Seelsorger. Sozialarbeiter. Vermittler zwischen den Kulturen: Die Imame in der Schweiz. Für ihre Ausbildung müssen sie ins Ausland – auf den Balkan, in die Türkei oder nach Saudi-Arabien. Denn in der Schweiz gibt es keinen passenden Studiengang. Eine neue Studie des Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft der Universität Freiburg hat die Ausbildung im Ausland untersucht. Sie kommt zum Schluss: Etwas mehr Bezug zur Schweiz wäre in der Ausbildung angebracht.
Nicole Freudiger

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- das fordern der Osnabrücker Bischof Bode und die Theologieprofessorin Margit Eckholt. Die Universität Luzern verleiht den beiden dafür Ehrendoktortitel. Es spreche weder theologisch noch kirchenhistorisch etwas gegen die Diakonatsweihe für Frauen, sagen sie. Und der Bischof macht sogar das Überleben seiner Kirche davon abhängig, dass Frauen besser gestellt werden.
Norbert Bischofberger/Judith Wipfler

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Redaktion: Judith Wipfler