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Staatsdoping in Russland Doping von mehr als 1000 russischen Sportlern bewiesen

Laut dem zweiten McLaren-Report sind über 1000 russische Athleten in die systematische Vertuschung von Doping involviert.

  • Zweiter McLaren-Report enthält weitere belastende Erkenntnisse
  • Mehr als 1000 russische Sportler waren Teil des Betrugssystems
  • Betroffen sind 30 Sommer- und Wintersportarten
  • Im besagten Zeitraum von 2011 bis 2015 liegen mehrere Grossanlässe

Das Ausmass des russischen Dopingskandals ist noch weit grösser als bisher angenommen. WADA-Chefermittler Richard McLaren teilte bei der Vorstellung seines zweiten Berichts mit, dass mehr als 1000 russische Sportler aus 30 Sportarten Teil einer grossangelegten staatlichen Dopingpolitik gewesen sind.

Betrug mit System

Unter anderem davon betroffen sind die Olympischen Sommerspiele in London 2012, die Leichtathletik-WM 2013 in Moskau sowie die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014. McLaren sprach in London von einer «institutionalisierten Strategie zur Medaillenbeschaffung in Sommer- und Wintersportarten».

Involviert sein sollen laut McLaren auch fünfzehn russische Medaillengewinner der Spiele in London, vier Teilnehmer der Leichtathletik-WM sowie zwölf Medaillengewinner der Spiele von Sotschi, darunter vier Olympiasieger.

Bild weiterhin unvollständig

Der von der Welt-Anti-Doping-Agentur beauftragte Sonderermittler relativierte aber: «Obwohl das Bild jetzt klarer ist, ist es noch nicht komplett. Wir hatten nur Zugang zu einem kleinen Teil der Daten.» McLaren veröffentlichte 1166 sichergestellte Dokumente, darunter Fotos, forensische Berichte und E-Mails.

Sendebezug: SRF 1, Tagesschau, 9.12.2016, 12:45 Uhr

46 Kommentare

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  • Kommentar von U.E. Romer (romeru)
    Wollen die Sportfans "gedopte" Leistungen bejubeln und wollen die Konzerne noch bei solchen Sportarten Sponsoring betreiben? Wenn nun die Sportverbände nicht hart durchgreifen, schaufeln sie ihr eigenes Grab.
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Chasper Stupan ist wohl hier als Kommentarschreiber von der Bündner-Olympia-Elite angestellt. Wir restlichen Kommentarschreiber sollten wohl gar nicht erst versuchen, etwas gegen die Russland-Hetze zu schreiben. Auch sollen wir nicht glauben, dass wenn im Bündnerland die Olympiade stattfinden wird, da irgendwie gedopt werden sollte. Nein, natürlich kann Doping nur "russisch" stattfinden. Kommentatoren wie Stupan gibt es überall. Wenn einer mehr als 2, 3 Kommentare schreibt ist er unglaubwürdig.
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Bevor ich in diesem "Spiel" mitmachen würde, möchte ich einen Bericht der auch alle andern Länder mit Dopingfällen aufzeigt. Solange es in dieser Diskussion nur um Russland geht, handelt es sich um Hetz- +Hasskampagnen der EU-Obersten, ein Versuch, die EU in ein gutes Licht zu stellen. Ich glaube, dass in der Zwischenzeit die meisten EU-Bürger die Tricks der Obama- +EU-Elite kennen. Deshalb setzen sich die Rechts-Parteien durch, welche eigene Probleme lösen, +nicht das Ausland "erziehen" wollen.
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