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National League am Freitag Drei Heimspiele, dreimal klare Sache?

In der National League sind in 3 Partien am Freitag die Heimteams klar favorisiert. Gibt es trotzdem eine Überraschung?

Im Cup setzte sich Biel (mit Kessler, l.) gegen Ambri (mit Jelovac) nach Verlängerung durch.
Legende: Heisses Duell Im Cup setzte sich Biel (mit Kessler, r.) gegen Ambri (mit Jelovac) nach Verlängerung durch. Freshfocus

Bevor die National League nach dem Wochenende in die Nati-Pause und damit den ersten grösseren Meisterschaftsunterbruch geht, stehen am Freitag und Samstag noch je 5 Partien auf dem Programm.

Interessant: Am Freitag empfangen bei Biel (2.) gegen Ambri (12.), bei Lausanne (3.) gegen Bern (9.) und bei Zug (5.) gegen Freiburg (11.) 3 Heimteams eine Gastmannschaft, die deutlich schlechter klassiert ist. Wo gibt es dennoch Potenzial für eine Überraschung?

  • Biel – Ambri: Heimstärke vs. Derbyschwung

Die Seeländer spielen eine starke Saison und überzeugen vor allem in den Heimspielen: In 9 Partien in der heimischen Arena gingen die Bieler nie nach 60 Minuten als Verlierer vom Eis, insgesamt feierten sie bislang 7 Heimsiege in dieser Saison.

Was trotzdem für Ambri spricht:
Die Tessiner kommen mit dem Schwung aus dem Derbysieg in Lugano nach Biel. Zudem gewannen die Leventiner das erste Duell in dieser Saison gegen Biel in der Valascia 3:1.

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Biel verliert bei Ambri
Aus eishockeyaktuell vom 27.09.2019.
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  • Lausanne – Bern: Konstanz vs. Verletzungspech

Die Waadtländer spielen die erwartet gute Saison, das Team ist ausgeglichen und stark besetzt. Das erste Direktduell in Bern konnte der LHC mit 5:2 gewinnen. Der SCB seinerseits muss derzeit gleich auf 6 verletze Spieler verzichten und konnte in den letzten 8 Partien nur 3 Mal gewinnen.

Was trotzdem für Bern spricht:
Der SCB ist der Meister und hat in praktisch jeder Saison in der jüngeren Vergangenheit bewiesen, dass man auf schwächere Phasen reagieren kann. Zudem ist Mark Arcobello mit 6 Skorerpunkten in den letzten 3 Spielen in Topform.

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Lausanne setzt sich in Bern durch
Aus eishockeyaktuell vom 27.09.2019.
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  • Zug – Freiburg: Neue Stabilität vs. Offensivschwäche

Zug hat sich nach schwachem Saisonstart gefangen und sich vorab in der Defensive stabilisiert. In den letzten 4 Spielen kassierten die Zentralschweizer jeweils nur 2 Tore. Gottéron auf der anderen Seite ist die offensiv schwächste Mannschaft der Liga.

Was trotzdem für Freiburg spricht:
Die Verpflichtung von Berater Sean Simpson scheint langsam Früchte zu tragen, die beiden letzten Spiele wurden gewonnen (3:2 gegen Lausanne, 2:1 in Bern). Die Formkurve von Gottéron zeigt also klar nach oben.

Sendebezug: SRF zwei, eishockeyaktuell, 29.10.2019, 22:35 Uhr