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Round-up 25. NL-Runde Doppelter Wick schiesst Meister Zug ab – Bader hält dicht

  • In der 25. Runde der National League verpasst es Meister Zug, sich vor die spielfreien Freiburg und Biel an die Tabellenspitze zu setzen. Stattdessen ist Davos neuer Leader.
  • Die Zentralschweizer müssen beim 0:3 zu Hause den Lakers den 6. Sieg in Serie zugestehen.
  • Der aufopfernd kämpfende Aufsteiger Ajoie korrigiert in Genf einen 0:3-Rückstand und macht im Penaltyschiessen die Wende perfekt.
  • Bern verschärft dank späten Toren die Krise des HC Lugano. Ambri, der zweite Tessiner Vertreter, zieht gegen Davos den Kürzeren.

Zug - Lakers 0:3

Im Duell der Formstarken konnte Rapperswil-Jona den EV Zug in dessen Heimstätte vor ausverkaufter Kulisse düpieren. Gerade einmal 22 Sekunden alt war die Partie in der Bossard Arena, als EVZ-Keeper Leonardo Genoni zum ersten Mal hinter sich greifen musste. Jeremy Wick war mittels Hocheckschuss für den Blitz-Auftakt der Rosenstädter verantwortlich. Rajan Sataric legte mit seinem 1. Saisongoal prompt in der 10. Minute nach.

Video
Puckeinwurf – und 22 Sekunden später wird Genoni kalt erwischt
Aus Sport-Clip vom 06.11.2021.
abspielen. Laufzeit 37 Sekunden.

Spätestens als erneut Wick in der 47. Minute das 3:0 für die Gäste besorgt hatte, war der Widerstand der Zentralschweizer gebrochen. Der Tabellen-Fünfte feierte beim 3:0 den 6. Sieg in Folge – und stoppte im Gegenzug die 8 Partien umfassende Erfolgsserie des Meisters. Das Sahnehäubchen für die Lakers: Noël Bader (25) im Tor kam dank 38 Paraden zu seinem ersten NL-Shutout.

Genf - Ajoie 3:4 n.P.

Ein allzu überhebliches Genf-Servette verspielte gegen Ajoie auf fahrlässige Art und Weise einen 3:0-Vorsprung, der bis zur 45. Minute Bestand gehalten hatte. Doch dann blies der Aufsteiger zu einer bemerkenswerten Aufholjagd, die er im Penaltyschiessen verdienterweise veredelte. Massgeblichen Anteil an der Rückkehr der Jurassier hatte Sebastian Wannström, der zum 2:3-Anschluss traf und in der 56. Minute das Skore ausglich. Auch im Shootout glänzte der Schwede als Schütze.

Video
Wännström mit dem 3:2, 3:3 und einem versenkten Penalty
Aus Sport-Clip vom 06.11.2021.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 3 Sekunden.

Bern - Lugano 3:1

Im Kräftemessen zweier Erzrivalen steckte der SCB gegen den HC Lugano die Pleite vom Vorabend (2:6 bei Biel) gekonnt weg und buchte seine Punkte 9 bis 11 aus den letzten 5 Partien. Kurz vor der 2. Pause brachte der Kanadier Christian Thomas seine «Mutzen» in Führung. Ramon Untersander hatte seinen Mitspieler vor dem Tor glänzend lanciert. Einen Doppelschlag von Jan Neuenschwander (56.) und Mika Henauer (57.) innert 26 Sekunden zur 3:0-Führung quittierte der Tessiner Matteo Nodari mit dem prompten Anschlusstreffer. Mehr lag für das Team des angezählten Chris McSorley an der Bande aber nicht mehr drin – die 5. Pleite de suite war kurz darauf besiegelt.

Berns Daugavins verletzt

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Kaspars Daugavins brach am Freitag beim Spiel gegen Biel (2:6) den linken Unterarm. Der lettische Stürmer des SCB fällt somit 6 Wochen aus.

Ambri - Davos 2:3

Bei Sieg Nummer 4 in Serie ist der HC Davos nach dem zähen 3:2-Arbeitserfolg in der Leventina angelangt. Noch eindrücklicher: Das Team aus dem Landwassertal punktete zum 12. Mal in Folge. Dario Bürgler bescherte seinen Farben mit dem 1:0 nach 167 Sekunden einen Auftakt nach Mass. Doch Enzo Corvi fand noch vor Ertönen der 1. Sirene eine Antwort darauf. Im Mitteldrittel gaben die Bündner ihrerseits eine Führung preis. Die Entscheidung fiel im hektischen 3. Drittel, als der schwedische Topskorer Mathias Bromé (56.) die Auswärtigen abermals in Front schoss – ebenso zum nächsten Dreier und erstmals in dieser Saison an die Tabellenspitze.

Die Meisterschaft ruht nun während 10 Tagen und wird am 16. November wieder aufgenommen. In der Zwischenzeit trifft sich das Nationalteam zum ersten Zusammenzug in der Olympiasaison und misst sich am Deutschland-Cup mit Russland, der Slowakei und dem Gastgeber.

SRF zwei, «powerplay», 05.11.2021 22:25 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
    Den Sieg des HCD sollte man nicht geringschätzen, wenn man bedenkt, dass Ambri am Vorabend spielfrei war und beim HCD diesmal Gilles Senn im Tor stand. Es ist für den HCD also auch mit Senn im Tor möglich, solche Spiele zu gewinnen, bei denen der Gegner deutlich mehr Torschüsse zu verzeichnen hat, nicht nur mit Sandro Aeschlimann.
  • Kommentar von Marc Christen  (MC84)
    Stark wie sich der HCD von der letzten Season auf diese Season verbessert hat. Jetzt sogar Platz 1 dank 10 Siege in 11 Spielen hintereinander.
    Auch Rappi spielen eine sehr starke Season mit 7 Siege in Folge.
    1. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Ich würde Saison schreiben......
    2. Antwort von Stefan Zürcher  (Bärner89)
      Ja Davos het sich Clever verstärkt das Kader wurde in der Breite verstärkt aber sie hatten bis jetzt auch glück mit Verletzten mal schauen wie das weitergeht.. Und Ja Rappi da muss man den Hut ziehen wie auch von Biel finde ich mit deren Verletztenliste auch ganz Stark
    3. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      Ich denke, es ist doch logisch, dass HCD-Fans den momentanen Erfolg ihrer Mannschaft geniessen. Es kann sein, dass der Erfolg nachlässt, wenn beim HCD einmal die Verletzungshexe so richtig zuschlägt oder das Wettkampfglück sich verabschiedet. Also ist es umso wichtiger, dass der HCD jetzt ein möglichst grosses Punktepolster ansammelt, um die Playoffs zu erreichen.