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Round-up National League Gottéron egalisiert 30-jährigen Klubrekord – Biel siegt in Zürich

  • Fribourg-Gottéron gestaltet bei Ajoie das 9. Spiel in Serie erfolgreich, womit ein Klubrekord egalisiert wird.
  • Der EHC Biel bleibt Leader Freiburg dank einem 4:1-Sieg im Hallenstadion im Nacken.
  • Auch Genf, Bern, Langnau und Davos feiern in der 16. Runde der National League Siege.

Ajoie - Freiburg 0:5

Fribourg-Gottéron hat auch in Pruntrut seine Erfolgsserie fortgeführt. Beim HC Ajoie gewannen die «Drachen» mit 5:0. Dank dem 9. Sieg in Serie ohne Punktverlust konnte ein 30-jähriger Klubrekord egalisiert werden. Der Aufsteiger bot dem Leader spielerisch Paroli, liess in den entscheidenden Momenten aber die Kaltschnäuzigkeit vermissen. Am Ursprung des Gottéron-Erfolgs stand David Desharnais, der seine Farben von hinter dem Tor in Führung brachte (12.). Im 2. Drittel erhöhten Samuel Walser (25.) und Julien Sprunger (38.). Chris DiDomenico (53.) und Benoît Jecker (60.) setzten der Leistung der Gäste die Kirsche auf. Bemerkenswert: Für Gottéron-Goalie Reto Berra war es der 3. Shutout im 5. Spiel.

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Desharnais bringt Freiburg von hinter dem Tor in Front
Aus Sport-Clip vom 16.10.2021.
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ZSC Lions - Biel 1:4

Biel bleibt Leader Freiburg in der Tabelle dank einem 4:1-Sieg in Zürich auf den Fersen. Die Schlüsselszene der Begegnung spielte sich in der 34. Minute ab, als die Zürcher in der eigenen Zone eine Scheibe vertändelten und Biel in Person von Luca Cunti zum letztlich entscheidenden 3:1 profitierte. Wenige Minuten zuvor hatte Denis Malgin die Hausherren mit dem 1:2 zurück in die Partie gebracht. Für das erste und letzte Tor der Partie zeichnete Damien Brunner (19./60., Empty Netter) verantwortlich. Für die Lions war es die 3. Niederlage in Folge.

Lugano - Davos 1:3

Der HC Lugano kommt weiterhin nicht vom Fleck. Das Team von Trainer Chris McSorley zog gegen Davos zum 2. Mal innert 8 Tagen den Kürzeren und weist wettbewerbsübergreifend aus den letzten 7 Spielen nur einen Sieg vor. Das 1:0 der Bündner – Julian Schmutz wurde von der Tessiner Defensive sträflich allein gelassen (15.) – vermochte Lugano postwendend wettzumachen (16.). Auf den 2. Treffer der Gäste durch Andres Ambühl, der ausgerechnet in einer Druckphase der «Bianconeri» fiel, folgte keine Reaktion mehr. Im Gegenteil: Routinier Ambühl erhöhte früh im 3. Durchgang auf 3:1.

Genf-Servette - Rapperswil 4:1

«Sorgenkind» Genf feierte gegen formstarke Rapperswiler den 1. Sieg nach 5 Niederlagen. Dabei hatte das Spiel aus Sicht der Gastgeber suboptimal begonnen: In Unterzahl verwertete Gian-Marco Wetter (14.) einen mustergültigen Konter mit einem satten Handgelenkschuss. Danach bauten die Rosenstädter allerdings ab und überliessen das Spieldiktat den Genfern. Dies nutzte Joël Vermin mit einer Direktabnahme aus der Luft nach Spielhälfte (34.) zum Ausgleich. Unmittelbar nach Anpfiff des Schlussdrittels drehte das Spiel endgültig: Valtteri Filppula lenkte vor Rapperswil-Goalie Melvin Nyffeler unhaltbar ab. Im Powerplay sorgte Josh Jooris (54.) schliesslich für die Entscheidung. Noah Rod, der ein starkes Spiel gezeigt hatte, traf in der letzten Minute noch ins leere Tor.

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Wetter erzielt in Unterzahl die Rapperswiler Führung
Aus Sport-Clip vom 16.10.2021.
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Lausanne - SCL Tigers 1:4

Langnau konnte in Lausanne den Schwung vom 1. Heimsieg am Vortag gegen Ajoie mitnehmen. Die Emmentaler zeigten ein gutes Auswärtsspiel und gingen nach einem ausgeglichenen, aber torlosen Startdrittel dank Alexandre Grenier in der 23. Minute in Führung. Der Vorsprung währte aber nicht lange: In Überzahl agierend verwertete Andrea Glauser ein Zuspiel von Joël Genazzi mit einer wuchtigen Direktabnahme zum Ausgleich (26.). Dank 3 Toren im Schlussdrittel feierten die Tigers, die in der Romandie zwar nicht dominant, aber effizient auftraten, doch noch einen Auswärtssieg. Kay Schweri (46.), und Jesper Olofsson, der einen Konter vollendete, und Harri Pesonen ins leere Tor zum 4:1 bescherten den Gästen das nächste Erfolgserlebnis.

Video
Glauser verwertet per Slapshot zum Lausanner Ausgleich
Aus Sport-Clip vom 16.10.2021.
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Bern - Ambri 3:2

Mit dem ersten Abschluss hatte Matt D'Agostini Ambri nach 20 Sekunden in der Hauptstadt in Führung gebracht. Ein Berner hatte Goalie Philip Wüthrich beim Abschluss entscheidend die Sicht genommen. Nach dem Blitzstart kam es für die Leventiner in der letzten Minute des 1. Drittels gar noch besser: André Heim traf in Unterzahl, nachdem SCB-Verteidiger Mika Henauer einen Fehlpass spielte. Seinen Fauxpas machte der 21-Jährige mit einem schönen «Buebetrickli» im Mitteldrittel (28.) wieder wett und leitete damit die Wende ein: Zuerst traf Tristan Scherwey zum Ausgleich, ehe Ramon Untersander 6 Minuten vor Schluss mit dem 3:2 den späten Siegtreffer markierte.

SRF zwei, powerplay, 08.10.21, 22:30 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Koni Flütsch  (KOMANKO)
    Gratulationen nach Fribourg. Jetzt diesen Rekord brechen. Lugano weiterhin in der Negativspirale - AA hat sie fast im Alleingang erledigt -, womit die Bündner weiterhin im Hoch sind. Alle Berner Teams gewinnen wieder mal, die Bieler weiterhin sackstark! Eine sehr spannende Saison. Allem voran toll, dass ganz vorne Gottéron und Bienne sind, denn so bleibt es schön spannend. Erstaunt bin ich von Lausanne, die haben auf dem Papier gut eingekauft, bringen es aber nicht aufs Eis. Noch nicht.
    1. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      Die Leistung von Andres Ambühl für den HCD mit seinen zwei Toren gegen Lugano ist sicher nicht geringzuschätzen. Aber ich denke, man darf auch die Leistung von Torhüter Sandro Aeschlimann nicht vernachlässigen. Ich denke, er hat einiges gehalten, was auf sein Tor kam. Ansonsten hätte das Spiel durchaus eine andere Richtung bekommen können.
  • Kommentar von Markus Imholz  (Markimho)
    Toller Sieg vom SCB. Super ins Spiel zurückgekämpft und Ambri den Wind aus den Segeln genommen.
    1. Antwort von Michael Brunner  (Verofit)
      Wenn der HCAP die Chancen nutzen täte, wäre jetzt in Bern Weltuntergangsstimmung.
      Aber zum Glück hatte der SCB wiedermal nur ein Spiel und war so erholt im Gegensatz zum Gast... Dieser Spielplan stinkt gewaltig...
    2. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      Bern mit dem riesen Vorteil am Vorabend kein Spiel zu haben. Ohne diesen Vorteil wären sie wohl als Verlierer von Eis gegangen. Ambri fehlte im letzten Drittel sichtlich die Kraft.
      Die ersten zwei Drittel gehörten Ambri.