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Round-up National League Tigers beenden Biels Siegesserie – Zug verliert auch gegen Lakers

  • Biel muss gegen die SCL Tigers in der 9. Runde der National League die erste Niederlage einstecken (1:4).
  • Zug unterliegt Rapperswil 1:3 und kassiert die 3. Niederlage in Serie.
  • In Ajoie sorgen beschlagene Scheiben zuerst für einen Unterbruch und später für eine verfrühte erste Drittelspause.
  • Die ZSC Lions (gegen Freiburg) und Bern (gegen Lugano) treten ohne Punkte die Heimreise an.

Biel - SCL Tigers 1:4

Mit dem 9. Sieg im 9. Spiel hätte Biel den Startrekord von Genf-Servette aus der Saison 2012/13 egalisieren können. Doch die Gäste aus dem Emmental erwiesen sich als Spielverderber und entführten trotz deutlich weniger Spielanteilen 3 Punkte aus Biel. In der 52. Minute brachte Tino Kessler mit dem Tor zum 1:3 die Hoffnungen auf einen Bieler Punktgewinn zurück. Doch nur 58 Sekunden später stellte Jesper Olofsson mit seinem 9. Saisontreffer den 3-Tore-Vorsprung wieder her. Weil die ersten Verfolger patzten, führt Biel trotz der ersten Pleite die Tabelle weiter mit 4 Punkten Vorsprung an.

Lakers - Zug 3:1

Der Motor des Meisters aus Zug ist nach 6 Siegen in Serie zum Saisonstart mächtig ins Stocken geraten. Gegen die Lakers wurden die Zentralschweizer für einen behäbigen Auftritt bestraft und kassierten die 3. Niederlage in Folge. Die Zuger gingen dank einem Treffer von Anton Lander in Führung (27.). Nando Eggenberger (30.) und Sandro Zangger in Überzahl (35.) drehten die Partie aber noch vor der zweiten Pause zu Gunsten des Heimteams. Weil das Zuger Schlussfurioso ausblieb, holten sich die Rapperswiler den 4. Sieg in Serie.

Ajoie - Genf-Servette 3:4 n.P.

Die Jurassier erwiesen sich in der heimischen Arena als ähnlich zäher Gegner wie die Feuchtigkeit, die im 1. Drittel wegen beschlagener Scheiben zuerst für einen Unterbruch und nach einer Viertelstunde für eine verfrühte Pause sorgte. Trotz 0:2- und 1:3-Rückstand steckte der Aufsteiger nie auf und belohnte sich knapp eineinhalb Minuten vor Schluss mit dem Ausgleich zum 3:3. Im Penaltyschiessen sicherten sich die Gäste aus Genf aber den Zusatzpunkt. Es war der erste Sieg nach zuletzt 4 Niederlagen de suite.

Video
Beschlagene Scheiben und Nebel sorgen für Unterbruch in Pruntrut
Aus Sport-Clip vom 25.09.2021.
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Freiburg - ZSC Lions 1:0

In Freiburg dauerte es geschlagene 42:46 Minuten, ehe der Puck erstmals im Tor zappelte. David Desharnais Treffer zum 1:0 sollte dann auch der einzige der gesamten Partie bleiben. Ob die Scheibe die Linie bereits in der 25. Minute überquert hatte, konnten die Schiedsrichter nicht restlos klären. Julien Sprunger war alleine auf Ludovic Waeber losgezogen, dieser rettete mit einem Spagat und begrub die Scheibe unter seinem Schoner.

Lugano - Bern 3:1

Bei der 1:3-Auswärtsniederlage des SCB im Tessin sorgte eine Szene in der 14. Minute für viel Gesprächsstoff: Nachdem die Berner die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel brachten, war es Luca Fazzini, der den Puck mit der Hand aus der Luft pflückte, sich auf die Schaufel legte und zum 1:0 in den Winkel traf. Nach langem Videostudium – Fazzini hielt die Scheibe relativ lange in der Hand – wurde der Treffer gegeben. Im von vielen Strafen geprägten Mitteldrittel gelang beiden Teams je ein Treffer. Für die Entscheidung sorgte letztlich Julian Walker, der kurz vor Schluss nach einem kapitalen Scheibenverlust von Timothy Kast ins verwaiste Berner Gehäuse traf.

SRF zwei, powerplay, 24.09.21, 22:45 Uhr;

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Lars Koller  (Lasse)
    ja und auf den TV Bildern ist nicht ersichtlich (die Schiris haben es offensichtlich auch nicht erkennen können) ob Fazzini die Hand geschlossen hat. Folglich haben sie das Tor als regulär angesehen.
  • Kommentar von Roland Gasche  (NachDenker)
    Francis Waeber hat recht, die Regel ist klar - aber, das darf nicht über die eklatanten Fehler und Schwächen der Berner hinwegtäuschen. Für die Niederlagen sind nicht die Schiris sondern die Mannschaft
    verantwortlich. Ich frage mich, wann diese Spieler ihr Potenzial endlich ausschöpfen und ob die Berner etwas aus der letzten schwachen Saison gelernt haben - bisher scheint es jedenfalls nicht so.
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Wann sehen sie in Bern endlich ein, dass man sich für vergangene goldene Tage nichts kaufen kann? Der aktuelle Kader ist nicht tauglich, um unter die ersten sechs zu kommen. Wenn man dann noch unter Wert spielt, liegt gar nichts drin. Bern kann froh sein, dass es keinen Absteiger gibt.
  • Kommentar von Bruno Schlegel  (Scbr)
    Warum sind immer die Schiri’s Schuld?Bei 7:4 Strafen gegen Lugano und den zwei Pfosten-und einem Lattenschuss von Lugano ist der Sieg sicher nicht gestohlen…
    1. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      Die Bärlis brauchen immer einen Sündenbock, sonst können Sie nicht jammern !
    2. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      @ Egli - seit dem "weinen und wehklagen" der letztjährigen Playoffs sollten sich gerade die Zürcher nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen.... @ Schlegel - die Feststellung dass Bern mit etlichen Entscheidungen Pech hatte, oder "den Schiris die Schuld geben", sind 2 Paar Schuhe. Vielleicht nochmals nachlesen?...;-))
    3. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      @Waeber. Habe mit den Zürchern nichts am Hut.